Ludwigshafen Stadtverwaltung Opfer von Cyber-Attacke
Seit Mitte Februar sind die Websites mehrerer städtischer Einrichtungen offline. Grund dafür ist ein Hacker-Angriff, wie die Stadt am Montag mitteilte. Die Cyber-Attacke habe einen Webserver der Stadt getroffen. Bei der IT-Störung, die unter anderen die Internetseite der Volkshochschule und anderer Kultureinrichtungen lahmgelegt hat, handele es sich um einen sogenannten Sicherheitsvorfall. Laut Verwaltung hatten Cyberkriminelle Zugriff auf die IT-Infrastrukturen, die im Hintergrund der städtischen Websites betrieben werden. Der Angriff sei schnell entdeckt und die Websites zur Wartung und umfassenden Untersuchung offline genommen worden. Mittlerweile stehe fest, dass keine personenbezogenen Daten von Privatpersonen betroffen seien. Daten von einigen Mitarbeitern der Stadt sowie einem externen IT-Dienstleister, der die Websites betreut, konnten von den Kriminellen eingesehen werden und seien möglicherweise gestohlen worden. Die betroffenen Personen seien informiert, ebenso wie der Landesdatenschutzbeauftragte Rheinland-Pfalz. Die Systeme wurden inzwischen neu aufgesetzt, abgesichert und gehen bald wieder online, kündigte die Verwaltung an. Künftig werde die Stadt zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen ergreifen. Die Information, dass der Ausfall durch eine Cyberattacke ausgelöst wurde, sei auf Empfehlung der externen Experten aus taktischen Gründen bisher nicht bekanntgeben worden.