Ludwigshafen STADTNOTIZEN: Seniorinnen verhindern Telefon-Trickbetrug

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Zwei 80-jährige Ludwigshafenerinnen wären fast Opfer eines Trickbetrugs am Telefon geworden. Doch beide Frauen wurden rechtzeitig misstrauisch. Laut Polizei hatte eine Unbekannte die erste Frau am Donnerstag um 13.30 Uhr angerufen und sich als deren Tante ausgegeben. Der Tante drohe eine Pfändung und sie bräuchte Geld. Die Unbekannte wollte in einer Stunde vorbeikommen und das Geld sowie andere Wertgegenstände abholen. Die 80-Jährige verständigte umgehend die Polizei. Eine Stunde später wurde eine weitere 80-Jährige von einer angeblichen Cousine angerufen. Auch diesmal erzählte die Cousine die Geschichte von einer Pfändung. Da die 80-Jährige zu zweifeln begann, rief sie ihre richtige Cousine an. Die teilte ihr mit, dass sie nicht angerufen hätte. Die 80-Jährige verständigte ebenfalls die Polizei. Die Unbekannte kam zu keiner der Frauen nach Hause. Es entstand kein Schaden. Hinweise an die Kriminalpolizei Ludwigshafen unter der Telefonnummer 0621/963-2773 oder per E-Mail an kiludwigshafen@polizei.rlp.de. „CDU und SPD bieten ein Schauerspiel auf dem Rücken der Ärmsten, obwohl allen schon sehr lange die Zustände und Probleme rings um die Flurstraße bekannt sind.“ Das sagt Alexander Gajen, für die Grünen im Ortsbeirat Mundenheim, zur Diskussion um die Situation in den Notunterkünften in Mundenheim-West. Wenn die SPD jetzt die Verantwortung auf das CDU-geführte Baudezernat abschiebe, müsse sich die SPD fragen lassen, warum das SPD-geführte Sozialdezernat keine Sanierungsaufträge vergeben hat, sagt Gajen. Stattdessen widmeten sich CDU und SPD lieber öffentlichkeitswirksam dem Thema Grünflächenpflege. Auslöser für die aktuelle Diskussion um die Unterkünfte in der Flurstraße, der Kropsburgstraße und der Bayreuther Straße war die RTL-Fernsehsendung „Ludwigshafen – hier läuft was schief“. Daraufhin hatte CDU-Oberbürgermeisterkandidat Peter Uebel den Abriss der Wohnblöcke gefordert, den Bau von Schlichthäusern und ein begleitendes Sozialkonzept für die Menschen dort. Die SPD hatte kritisiert, dass die CDU Verbesserungen in diesem Bereich in der Vergangenheit blockiert habe. Der Verein „SeHT – Selbstständigkeitshilfe bei Teilleistungsschwächen“ verlängert das Angebot „Jobpate“ für AD(H)S-Betroffene in der Metropolregion Rhein-Neckar. Als Anlaufstelle haben betroffene Eltern 1987 den Verein gegründet. Ein Problem stellt nach wie vor der Wechsel von der Schule ins Berufsleben dar. Deshalb unterstützen Jobpatinnen und -paten von „SeHT “ in der Region seit dem Frühjahr 2011 betroffene Jugendliche und Erwachsene bei der Berufswahl, beim Berufseinstieg und bei der Arbeitsplatzsuche. Dieses Angebot wird nun bis 2019 verlängert. Der Verein sucht dafür Ehrenamtliche, die vor ihrem Einsatz eine intensive Schulung erhalten. Schulungstermine sind an den Samstagen, 11. und 18. März, 9 bis 16 Uhr, Schulpsychologisches Beratungszentrum, Sternstraße 195, Friesenheim, sowie am Dienstag, 14. März, und Donnerstag, 23. März, 19 bis 21 Uhr, Mehrgenerationenhaus, Falkenstraße 19, in Nord. Anmeldung: Heidi Steinert, Telefon 06236/39142; E-Mail an sehtlu@gmx.net. |rhp

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