Ludwigshafen Nach Impfung: Erleichterung im DRK-Pflegeheim
Bis zum Jahresende 2020 haben mobile Impfteams mehr als 300 Personen (Bewohner und Pflegekräfte) in fünf von zwölf Ludwigshafener Altenheimen geimpft – darunter war am 30. Dezember auch das DRK-Pflegeheim „In der Melm“ in Oggersheim. „Es war eine absolut gelungene und positive Zusammenarbeit zwischen der Koordinationsstelle, dem Impfzentrum, den Ärzten, der Apothekerin und unserem Haupt- und Ehrenamt“, resümierte Carlo Bansah als Geschäftsführer der DRK-Altenhilfe Vorderpfalz.
„Jetzt viel beruhigter“
„Für uns ist es selbstverständlich, dass wir bei unserem eigenen Pflegeheim unterstützen. Falls es zu Auffälligkeiten einer negativen Impfreaktion kommen sollte, haben wir einen Rettungswagen mit professionellem Equipment dabei“, berichtete Kreisbereitschaftsleiter Frank Haag, der mit sechs Ehrenamtlichen die Impfaktion begleitete. „Es ist ein Gefühl der Erleichterung, dass unser Haus geimpft ist. Jetzt können wir wieder in eine unbeschwerte Zukunft blicken. Außerdem finde ich es großartig, wie unsere Rotkreuzfamilie zusammenarbeitet“, meinte Heimleiter Jürgen Stephan. „Ich bin jetzt viel beruhigter, bleibe aber vorsichtig“, ergänzte Altenpflegerin Selina Brendel. Absolut exakt muss die Rekonditionierung des Impfstoffs durch Verdünnung mit steriler Kochsalzlösung erfolgen. Apothekerin Vera Krull schafft es, rund 20 Impfdosen in einer Stunde herzustellen. „Ich möchte gerne helfen, dass wir die Pandemie schneller in den Griff bekommen. Ich bin selbst geimpft“, berichtete sie.
Keine Nebenwirkungen, keine Zwischenfälle
„Es war für mich die erste Covid-19-Impfaktion und damit eine ganz interessante Veranstaltung. Es gab keinerlei Nebenwirkungen oder akute Zwischenfälle“, sagte Mediziner Gerhard Ziegler. 21 Tage danach wird im DRK-Heim die zweite Covid-19-Impfung durchgeführt. Ab 4. Januar sollen Bewohner und Mitarbeiter weiterer Altenheime geimpft werden.
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