Ludwigshafen RHEINPFALZ Plus Artikel Mehr Übernachtungen vor Auswärtsspielen

Eulen-Geschäftsführerin Lisa Heßler plant die Auswärtsreisen der Zweitliga-Handballer.
Eulen-Geschäftsführerin Lisa Heßler plant die Auswärtsreisen der Zweitliga-Handballer.

Die Organisation der Auswärtsfahrten ist stets eine Herausforderung. Und in dieser Saison ist bei Handball-Zweitligist Eulen Ludwigshafen einiges neu. Während die Mitarbeiter um Geschäftsführerin Lisa Heßler in der Bundesliga mit den Spielorten vertraut waren, sind der kommenden Runde auch einige eher unbekannte Spielorte dabei, die die Reiseorganisation erschweren. „Ich habe das Gefühl, die Reiseaktivitäten in der Zweiten Liga sind für uns nicht weniger geworden, sondern werden eher etwas mehr sein“, sagt Heßler. Auch deshalb, weil es weniger Spielorte sein werden, die in der Nähe sind. Während in den vergangenen vier Jahren für die Partien in Mannheim, Stuttgart, Göppingen, Balingen, Erlangen oder Wetzlar keine Übernachtungen notwendig waren, sind es in der Spielzeit 2021/22 nur Bietigheim, Großwallstadt, Hüttenberg oder Rimpar, die eine Tagesreise ermöglichen.

„Ich gehe aktuell davon aus, dass sich die Zahl unsere Übernachtungen vor den jeweiligen Auswärtsspielen in dem Bereich wie in der Bundesliga einpendeln wird“, verdeutlicht Heßler. Die Entscheidung, ob vor einer Partie am Spielort übernachtet werde. treffe sie frühzeitig gemeinsam mit Trainer Ceven Klatt und Teammanager Philipp Grimm. „Wir sind in dieser Frage im ständigen Austausch und entscheiden gemeinsam, wo es sinnvoll ist, zu übernachten oder eben nicht“, so Heßler mit Blick auf die Reisekosten. Beim Reisebudget werde sie gegenüber den Vorjahren, trotz geringerer Einnahmen von 300.000 Euro und trotz der niedrigeren TV-Gelder keine Abstriche machen. „Das tun wir aufgrund unserer Ambitionen, aber auch aus unserer Verantwortung gegenüber den Spielern nicht“, sagt Heßler.

Die 32-jährige hält am Standard, der zuletzt im Handball-Oberhaus üblich war, fest. „Bei mir wird es keine Abfahrt um 6 Uhr morgens geben, um dann nach acht Stunden Fahrt auf dem Spielfeld zu stehen“, versichert Heßler. So sind auch die beiden ersten Auswärtspartien reisetechnisch bereits „in trockenen Tüchern“. Zu den Partien in die Partnerstadt Dessau und ins Erzgebirge nach Aue werde die Mannschaft von Trainer Ceven Klatt am Vortag anreisen und in der Nähe des Spielortes nächtigen. Wie viele Reisekilometer es in der kommenden Saison sein werden, darüber hatte Heßler sich noch keine Gedanken gemacht. „Bei unseren Fahrten zu den Auswärtsspielen sind wir beim Busunternehmen Dietmar Meyer in besten Händen, da muss ich mir über die Reisekilometer keine Gedanken machen“, sagte Heßler augenzwinkernd. Sie ist einfach nur froh, dass es bald los geht. Und das vor Zuschauern. „Das ist mir nach so einer lange Phase ohne Fans ein besondere Freude“, erklärt die Geschäftsführerin.

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