Ludwigshafen Ludwigshafen: BASF ersetzt Mofas durch E-Fahrräder

Ganz in Weiß: So sehen die BASF-Räder mit E-Motor aus.
Ganz in Weiß: So sehen die BASF-Räder mit E-Motor aus. Foto: BasF

Rund 5000 der knapp 40.000 Aniliner aus dem BASF-Stammwerk sind mit den roten Werksfahrrädern unterwegs. Auch bei den Radlern hält die E-Mobilität Einzug. Denn zusätzlich zu den 13.000 Dienstfahrrädern stehen seit diesem Jahr auch 652 Pedelecs bereit, also Fahrräder mit einer Elektromotorunterstützung bis 25 Stundenkilometer.

Dienstfahrten auf den über 15 Kilometern Radwegen auf dem fast zehn Quadratkilometer großen Werksgelände können nun also mit deutlich weniger Kraftaufwand bewältigt werden.

Dabei sind Fahrradfahrer nur eine Ergänzung im Verkehrskonzept, denn eigentlich strebe man eine Verringerung des Individualverkehrs an, so eine Konzernsprecherin im Frühjahr. Verkehrsmittel Nummer eins sei demnach der Werkbus.

Pedelecs sind weiß lackiert

Die Pedelecs sollen keineswegs die Fahrräder ersetzen, sondern stellen nach und nach die Flotte der Werk-Mofas auf Elektromobilität um. Die hat bei der BASF selbstverständlich eine eigene Farbe. Als Unterscheidung zu den roten Fahrrädern sind die Pedelecs in unschuldigem weiß unterwegs. Helmpflicht herrscht für die Zweiradfahrer bei der BASF ohnehin und erstreckt sich damit auch auf die Pedelecs, die im normalen Straßenverkehr davon wie andere Fahrräder auch eigentlich ausgenommen sind.

Zwölf Prozent der Aniliner radeln

Etwa zwölf Prozent der knapp 40.000 Mitarbeiter im Stammwerk fahren mit dem Rad zur Arbeit. Und viele der rund 5000 radelnden Aniliner sitzen auf einem roten Werksfahrrad. Eigentlich dürfen sie aus versicherungsrechtlichen Gründen nur für Dienstfahrten benutzt werden. Das Pendeln zwischen Arbeitsplatz und Wohnort zählt nicht als Dienstfahrt. Aber wirklich kontrolliert wird das nicht.

Ganz in Rot: das klassiche Werksfahrrad.
Ganz in Rot: das klassiche Werksfahrrad. Foto: BASF
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