Ludwigshafen Kostenlose Masken für Bedürftige
Auf Initiative von Sozialdezernentin Beate Steeg (SPD) und mit Unterstützung von Unternehmen und durch Spendengelder kann die Stadt Ludwigshafen derzeit nach eigenen Angaben erste kostenlose Schutzmasken an bedürftige Menschen verteilen. „Mit der jüngsten Verordnung der Bundesregierung zum verschärften Lockdown wurde auch beschlossen, dass in Bus und Bahn, beim Einkaufen und in öffentlichen Verwaltungsgebäuden ab sofort FFP 2- oder OP-Masken für einen besseren Schutz vor dem Coronavirus getragen werden sollen. Wer keine medizinische Maske besitzt, kommt nicht weit“, berichtet Steeg. Das sei ein Problem für alle, die sich die Schutzmasken nicht leisten könnten. Für viele Menschen sei das aktuell eine riesige Herausforderung. „Wir sind deswegen dankbar, dass das Land jetzt angekündigt hat, den Kommunen Masken zur Verfügung zu stellen. Ich habe bereits in den zurückliegenden Tagen viele Telefonate geführt, damit wir sofort helfen können. Auf unsere Initiative hin haben sich Firmen und Personen bereit erklärt, Bedürftige gemeinsam mit uns zu unterstützen“, schildert Steeg die Lage. Sie sei in den vergangenen Tagen im Einsatz gewesen und habe Spender und Einrichtungen zusammengeführt mit dem Ziel, Schutzmasken schnellstmöglich auch Bedürftigen zugänglich zu machen. „Wir freuen uns über eine Geldspende von 5000 Euro von der GAG. Das Geld ging an die Ludwigshafener Tafel, die Masken direkt an die Menschen vor Ort ausgibt. Außerdem ging ein Betrag von 2500 Euro aus einem unserer städtischen Spendenkonten, das sich vorwiegend aus Spenden der BASF speist, an die Suppenküche. Auch dort werden Masken an die Besucher der Suppenküche und der Rohrlachstube ausgegeben“, erklärt Steeg. Aus diesem städtischen Spendenkonto habe das Sozialdezernat weitere Masken besorgt und verteile diese aktuell an die Bewohner von Einweisungsgebieten, Asylunterkünften und an das Sleep inn. Weiterhin spendet die Rochus Vital Apotheke im Globus 1500 Masken. Davon gehen 500 Stück an das Haus St. Martin, 200 Stück an die Streetdocs und 800 Masken an die Essensausgabe beim Heinrich-Pesch-Haus.