Ludwigshafen Kitas: Stadt prüft Einrichtung einer Projektgesellschaft
Die Stadtverwaltung ist vom Jugendhilfeausschuss beauftragt worden, zu prüfen, ob eine Kita-Projektgesellschaft helfen kann, die prekäre Situation mit mehreren Tausend fehlenden Kitaplätzen in Ludwigshafen aufzulösen. „Wir stehen in Ludwigshafen vor großen Problemen“, begründete die SPD ihren entsprechenden Antrag. Aktuell sei man nicht annähernd in der Lage, die Ansprüche der Eltern, aber auch die Rechte der Kinder auf Bildung und Förderung zu gewährleisten. Unterschiedliche Verantwortlichkeiten innerhalb der Verwaltungsprozesse würden zudem das dringend notwendige Handeln in Ludwigshafen erschweren. Von einer Kita-Projektgesellschaft versprechen sich die Sozialdemokraten insbesondere schnellere Reaktionszeiten und eine schnellere Versorgung der Kinder. Der Jugendhilfeausschuss befürwortet den Antrag mit großer Mehrheit, die Stadt soll jetzt auch prüfen, inwiefern die Themen Personal und Bau in die Kita-Projektgesellschaft integriert werden können. Nach Vorstellung der SPD soll die Projektgesellschaft sich idealerweise um das Akquirieren von möglichen Bauflächen, die Suche nach geeigneten Gebäuden, aber auch das Bewerbungsmanagement, die Bedarfsplanung, inklusive Personalplanung oder auch die Koordination von Weiter- und Fortbildungsmöglichkeiten kümmern. Man werde das prüfen, verspricht die zuständige Dezernentin Cornelia Reifenberg (CDU), die zugleich betont, dass dies wegen der umfangreichen zu klärenden Sachverhalte bis zur nächsten Sitzung des Jugendhilfeausschusses im September wohl nicht abschließend gelingt.