Ludwigshafen Interkommunale Zusammenarbeit: OB begrüßt Pläne

Durch Zusammenarbeit der Kommunen soll die Digitalisierung der Verwaltung gefördert werden.
Durch Zusammenarbeit der Kommunen soll die Digitalisierung der Verwaltung gefördert werden.

Das Land will statt einer weiteren Gebietsreform die Zusammenarbeit zwischen den Kommunen verstärken. Dieser Vorschlag stößt auf positive Resonanz bei der Ludwigshafener Stadtspitze.

Die Stadt Ludwigshafen hat sich ebenso wie die Städte Speyer und Frankenthal und der Rhein-Pfalz-Kreis bereits an der Erprobung eines Modellprojekts Vorderpfalz für interkommunale Kooperation beteiligt. Ziele sind: bessere Dienstleistungen für Bürger sowie effiziente Verwaltungsverfahren durch das gemeinsame und ortsunabhängige Bearbeiten von Anträgen wie beim Elterngeld, beim Wohngeld, bei der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung sowie bei der Kfz-Zulassung.

Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck (parteilos) begrüßt die Kooperation und kann sich eine Vertiefung vorstellen: „Grundlage für die Zusammenarbeit sind gemeinsam genutzte Fachverfahren und voll digitalisierte Prozesse. Hier zeigt sich, dass die intelligente und einheitliche Digitalisierung von Verfahren Verwaltungsgrenzen überwinden kann. Ich halte diesen digitalen und kooperativen Ansatz für den richtigen Weg, um ohnehin knappe Ressourcen effizient im Sinne einer bürgerfreundlichen Verwaltung einsetzen zu können.“ Aktuell sind bei der Stadtverwaltung 400 Stellen unbesetzt.

Wie Nachbarkommunen die Pläne des Landes sehen, lesen Sie hier.

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