Ludwigshafen Gewalt gegen Frauen: Frauenunion begrüßt Gesetzesentwurf zur elektronischen Fußfessel

Nähert sich ein verurteilter Gewalttäter mit elektronischer Fußfessel dem Opfer, werden die betroffene Frau und die Polizei über
Nähert sich ein verurteilter Gewalttäter mit elektronischer Fußfessel dem Opfer, werden die betroffene Frau und die Polizei über ein Alarmsystem informiert.

Die Frauenunion Ludwigshafen begrüßt den Gesetzesentwurf der Bundesregierung zur Anwendung elektronischer Fußfesseln bei Tätern, die häusliche Gewalt an Frauen ausgeübt haben. Die Gesetzesinitiative sei ein „Meilenstein im Kampf gegen Gewalt an Frauen“.

Frauen müssen besser vor Gewalt geschützt werden, teilt die Kreisvorsitzende der Frauenunion, Kirsten Pehlke, in einer Pressemeldung mit. Schon lange fordere man den Einsatz elektronischer Fußfesseln gegenüber gewalttätigen Partnern und Ehemännern. „Nun hat das Bundeskabinett einen Gesetzentwurf beschlossen, der mehr Schutz für von Gewalt betroffene Frauen vorsieht“, schreibt Pehlke weiter. Gewalttäter könnten künftig juristisch dazu verpflichtet werden, eine elektronische Fußfessel zu tragen und an Anti-Gewalt-Trainings der Präventionsberatungen teilzunehmen. Bei Verstößen gegen die Gewaltschutzverordnung würden die Strafen deutlich erhöht.

Pehlke erläutert die Funktionsweise des Geräts: Nähert sich ein verurteilter Gewalttäter mit elektronischer Fußfessel dem Opfer, werden die betroffene Frau und die Polizei über ein Alarmsystem informiert. „Die Frau kann sich dann gegebenenfalls in Sicherheit bringen“, berichtet Pehlke. Weltweit sei fast jede dritte Frau von partnerschaftlicher oder sexueller Gewalt betroffen, betont die Kreisvorsitzende der Frauenunion.

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