„Aktion 72“ – Hilfe für den Nachbarn Geld für Familien und die Tanz AG

Auch der Verein Familie in Bewegug profitiert.
Auch der Verein Familie in Bewegug profitiert.

Seit über 50 Jahren hilft die „Aktion 72“ Bedürftigen. Auch in diesem Jahr setzt die RHEINPFALZ ihre Zusammenarbeit mit ihr fort und bittet um Spenden. Wo Hilfe gebraucht wird, zeigen diese Fallbeispiele. Fast 70.000 Euro wurden bereits gespendet.

Fall 36: Mit Hilfe der „Aktion 72“ bereitete der Verein Familie in Bewegung auch in diesem Jahr Müttern und Kindern, die durch eine Trennung oder plötzlichem Tod des Partners in eine finanzielle Notlage geraten sind, mit Gutscheinen eine kleine Weihnachtsfreude.

Fall 37: Um Vereinsamungstendenzen entgegenzuwirken und um das soziale Verhalten der Bewohner zu fördern, bietet der Pfälzische Vereins für Soziale Rechtspflege Vorderpfalz regelmäßige Gruppenveranstaltungen an. Dabei handelt es sich um gemeinsame Ausflüge oder Treffen, die den Bewohnern einen persönlichen Austausch bei Kaffee und Kuchen oder bei einem gemeinsamen Essen ermöglichen. Dank der Spenden der „Aktion 72“ ist die Verpflegung für diese Gruppenaktivitäten sichergestellt.

Fall 38: Herr M. kam durch Alkohol und Drogen immer mehr vom Weg ab. Der Arbeitsplatz ging verloren, die Tochter durfte nicht mehr zu ihm. Durch den regelmäßigen Besuch der Selbsthilfegruppe im Blauen Kreuz und Vermittlung zu Beratungsgesprächen der Diakonie, die auch mit anderen Behörden zusammenarbeiten, gibt es große Hoffnung, dass die Familie wieder zusammenkommt. Das Blaue Kreuz wird von der „Aktion 72“ unterstützt.

Fall 39: Das Tanzen hat in der unterrichtlichen Arbeit der Georgens-Schule, Förderschule mit dem Schwerpunkt ganzheitliche Entwicklung, einen großen Stellenwert. Mit dem Geld aus der „Aktion 72“ ermöglichte der Förderverein der Hip-Hop-AG der Werkstufe einen Workshop-Nachmittag mit einer Trainerin. Weiterhin wurden mit den Spendengeldern Accessoires für die Auftritte der Tanz-AG und der Georgy-Dancers finanziert.

Fall 40: Frau K., 74 Jahre alt, leidet unter einer Depression. Zur gesundheitlichen Stabilisierung und zur Strukturierung ihres Tagesablaufs wurde Frau K. der Besuch einer Tagespflege empfohlen. Die Pflegekasse und die Eingliederungshilfe der Stadt übernehmen h jetzt die Kosten. Doch für Frau K. sind alle Antragstellungen bei Behörden eine große Hürde. Aus diesem Grund hat Frau K. seit einigen Jahren eine rechtliche Betreuung durch den SKFM-Betreuungsverein Ludwigshafen. Mit ihrer kleinen Rente und der ergänzenden Grundsicherung fällt es ihr auch schwer, die Kosten für die Zuzahlungen der Medikamente aufzubringen. Mit Unterstützung der „Aktion 72“ wurde für das Jahr 2025 eine Zuzahlungsbefreiung bei der Krankenkasse beantragt.

Fall 41: Die Hintergründe der Gäste der Suppenküche der evangelischen Kirche im Hemshof sind vielfältig und so unterschiedlich sind die Besucher. Manchmal merkt man das, wenn der Saal an einem stark besuchten Tag mit an die 100 Gästen voll wird. Da kommt sich manch einer zu nahe, jemand erwischt vielleicht ein Süßteilchen mehr oder schnappt einem Spätankommer die letzte Schüssel Suppe vor der Nase weg. Was eint, ist – neben der Bedürftigkeit – die Dankbarkeit der Menschen für die Unterstützung, auch durch die „Aktion 72“: durch Essen, einen sicheren Raum, ein freundliches Wort oder auch mal eine Fachberatung durch eine Partnerorganisation.

Aktueller Spendenstand: 69.323,18 Euro.

Weitere Fallbeispiele finden Sie hier.

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