Ludwigshafen Erstmals in Ludwigshafen: Mahnwache gegen den Krieg in Palästina
Eine Mahnwache hat der Bezirksverband Die Linke zusammen mit der neu gegründeten Landesarbeitsgemeinschaft Palästinasolidarität am Donnerstag auf dem Berliner Platz in Ludwigshafen organisiert. Ihr Anliegen: Gegen die Militäroffensive Israels im Gazastreifen Position zu beziehen.
Innerhalb kurzer Zeit hatten sich mehr als 50 Interessierte versammelt. Einige Besucher hatten ihre Kinder dabei, alle nutzten die Gelegenheit, ins Gespräch zu kommen. Weitere Parteimitglieder wurden aus Landau und Konstanz erwartet. „Wir fangen gerade an und unterstützen uns gegenseitig“, sagte Ria Meier-Stulp, die in der Arbeitsgemeinschaft federführend im Einsatz ist.
Weitere Mahnwachen geplant
Am Freitag sei eine weitere Mahnwache in Kaiserslautern geplant. Judith Huber, Bezirksvorsitzende von Die Linke Vorderpfalz, betonte: „Die Mahnwache soll vor allem einen informativen Charakter haben. Wir wollen ganz sachlich die Fakten vorlegen, alles mit Quellenangabe.“
Bekannt sind bislang die sogenannten „Palästinenser-Demos“ in Mannheim, bei denen regelmäßig Hunderte Teilnehmer versammelt sind. Während in Mannheim die Kundgebungen von vielen Ordnungskräften begleitet werden, waren in Ludwigshafen lediglich zu Beginn der Veranstaltung einige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kommunalen Vollzugsdiensts vor Ort sowie ein Streifenfahrzeug der Polizei.
Auslöser der Militäroffensive Israels war ein organisierter Überfall der Terrororganisation Hamas am 7. Oktober 2023 auf Israel. Dabei wurden 1139 Menschen getötet und 250 Geiseln in den Gazastreifen verschleppt.