Ludwigshafen CDU kritisiert Vorgaben des Landes zum Kita-Betrieb
Mit den derzeit coronabedingt geltenden Einschränkungen könne man nur die Hort- und Vorschulkinder „einigermaßen sinnvoll“ betreuen, heißt es von der CDU-Stadtratsfraktion. Sie kritisiert die Vorgaben des Landes für den eingeschränkten Regelbetrieb. Diese würden an den Möglichkeiten in Ludwigshafen vorbeigehen. „Den Eltern hat die Landesregierung große Hoffnungen gemacht, die in Ludwigshafen gar nicht umsetzbar sind. Der Frust bei Eltern, Erziehern und den Trägern ist verständlicherweise groß“, sagt die jugendpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion, Wilhelma Metzler.
Drei-Stufen-Modell in Ludwigshafen
Seit dieser Woche gilt in den städtischen Kitas in Ludwigshafen der eingeschränkte Regelbetrieb. Nach einem Drei-Stufen-Modell der Stadt durften zunächst die Vorschul- und Hortkinder zurückkehren, in den kommenden Wochen dann nach und nach auch die übrigen Kinder. Weil es die Hygieneregeln, die Personal- und Raumkapazitäten nicht anders zulassen, können viele Kinder nur an einem Tag pro Woche betreut werden. Man müsse gemeinsam nach umsetzbaren Lösungen suchen, „die eine pädagogisch sinnvolle Betreuung vor Ort realistisch machen“, heißt es von der CDU weiter. Dazu gehöre auch ein geändertes Hygienekonzept, das unter anderem regelmäßige Tests beinhalten sollte.