Ludwigshafen Burger-Realschule: CDU-General Steiniger spricht von Armutszeugnis für Landesregierung

Johannes Steiniger
Johannes Steiniger

Zur Berichterstattung über die von Lehrern beklagten Zustände in der Mundenheimer Karolina-Burger-Realschule plus meldet sich nun auch Johannes Steiniger als Generalsekretär der Landes-CDU zu Wort. 121 Mal habe die Polizei in den vergangenen drei Jahren an die Schule gerufen werden müssen. „Lehrer berichten von sexuellen Beleidigungen, Drohungen, Böllern und Messern im Unterricht. Das sei erschütternd. „Erst jetzt, wo die Presse berichtet, ist SPD-Bildungsminister Sven Teuber nach Ludwigshafen gefahren. Ich kann mit Fug und Recht sagen: Ein CDU-Bildungsminister hätte solche Zustände schon längst zur Chefsache gemacht. Dass die Landesregierung diese Verhältnisse seit Jahren laufen lässt, ist absolut verantwortungslos gegenüber den Lehrerinnen und Lehrern“, kritisiert Steiniger. „Es ist einmal mehr ein Armutszeugnis für die rheinland-pfälzische Bildungspolitik, die jedes schlechte Abschneiden in Bildungsstudien schönredet und dabei kein einziges Problem löst.“ Statt TikTok-Videos und Auslandsreisen sollte sich Teuber dringend um seine ureigentlichen Aufgaben kümmern, so Steiniger. „Wir erwarten von ihm schnellstmöglich eine Erklärung, wie er die dramatische Situation an der Karolina-Burger-Realschule lösen will. Als CDU fordern wir seit Jahren mehr Lehrer, mehr Schulsozialarbeit – vergeblich. Wie weit muss es denn noch kommen, bis die Landesregierung aus ihrem Elfenbeinturm herauskommt? Alles Schwadronieren über die ,Schule der Zukunft’ nutzt nichts, wenn die Realität der Gegenwart so bitter ist“, bilanziert der Bad Dürkheimer.

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