Böhl-Iggelheim RHEINPFALZ Plus Artikel Bluttat: Beschuldigter sagt, dass er sich nicht erinnert

Ermittler haben damals den Tatort genau untersucht.
Ermittler haben damals den Tatort genau untersucht.

Der Mann, der Ende Februar in Böhl-Iggelheim seine Mutter erstochen und seine beiden Geschwister verletzt haben soll, hat Fragen der Ermittler beantwortet.

Ein Mann soll in der Nacht vom 22. auf den 23. Februar in Böhl-Iggelheim seine 64 Jahre alte Mutter getötet und seine beiden Geschwister, seinen Bruder (damals 35) und seine Schwester (damals 36), verletzt haben. Die Mutter ist den Behörden zufolge noch am Tatort verstorben. Der mutmaßliche Täter selbst ist nach dem Eintreffen der Polizei von Beamten durch Schüsse verletzt worden.

Nach RHEINPFALZ-Informationen soll der Mann beim Eintreffen der Polizei das Messer, die mutmaßliche Tatwaffe, noch in der Hand gehabt haben. Der Beschuldigte, bis zum Tatzeitpunkt ist er offiziellen Angaben zufolge nicht strafrechtlich in Erscheinung getreten, befindet sich auch aktuell noch in einem Justizvollzugskrankenhaus, wie die Frankenthaler Oberstaatsanwältin Doris Brehmeier-Metz auf RHEINPFALZ-Anfrage mitteilt.

Wie Brehmeier-Metz weiter informiert, hat sich der Beschuldigte, der zur Tatzeit 28 Jahre alt war, bei den Befragungen durch die Ermittler geäußert: „Er hat angegeben, an den genauen Tatablauf keine Erinnerung zu haben, jedoch nicht bestritten, dass es zu einem Angriff mit dem Messer kam, in dessen Verlauf sein Bruder verletzt und seine Mutter getötet wurde.“ Ein Gutachten zur Schuldfähigkeit des Mannes sei in Auftrag gegeben worden, liege aber noch nicht vor.

Noch unklar ist, ob Anklage erhoben wird und wenn ja, was dem Mann zur Last gelegt wird. „Die abschließende Entscheidung der Staatsanwaltschaft in Kürze erfolgen“, teilt Doris Brehmeier-Metz mit.

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