Ludwigshafen BI Ruchheim: Keine Ersatzflächen für Industrie

BI-Sprecherin Jutta Kreiselmaier-Schricker
BI-Sprecherin Jutta Kreiselmaier-Schricker

Die Bürgerinitiative (BI) „Lebenswertes Ruchheim“ kritisiert die Versuche, den Stadtratsbeschluss, die 43-Hekar-Fläche „Nördlich A650“ wieder als Vorranggebiet für Landwirtschaft auszuweisen, zu umgehen. „Es kann nicht sein, dass es jetzt durch die Drehtür im Ruchheimer Osten nahe dem Oggersheimer Gewerbegebiet ,Westlich B9’ eine Ersatzfläche mit Vorrang für Industrie und Logistik geben soll“, sagt BI-Sprecherin Jutta Kreiselmaier-Schricker im Nachgang zur Sitzung des Bau- und Grundstücksausschusses am Montag, bei der ein Regionalplan diskutiert wurde. Für jede Ersatzfläche würden die gleichen Einwendungen gelten wie für das Gebiet „Nördlich A650“: Die Menschen im Stadtteil seien bereits hohen Verkehrs- und Umweltbelastungen ausgesetzt. Die Ansiedlung des Logistikunternehmens Amazon am Frankenthaler „Römig“ habe die Situation durch Pendlerverkehre nochmals verschärft. „Die Zeichen der Zeit werden von Regionalplanern wie von der Stadt Ludwigshafen ignoriert“, so Kreiselmaier-Schricker.

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