Ludwigshafen Berliner Platz: CDU und FWG fordern weiter Videoüberwachung
CDU und FWG halten an ihrer Forderung nach einer Videoüberwachung auf dem Berliner Platz fest – auch wenn die Polizei der Auffassung ist, dass die Kriminalitätslage dies nicht rechtfertigt. Stattdessen hat die Polizei angeregt, den Platz städtebaulich aufzuwerten, um das Sicherheitsgefühl zu verbessern. CDU und FWG fordern neben Videokameras mehr sichtbare Präsenz der Ordnungskräfte und ebenfalls eine städtebauliche Aufwertung. Zwar seien die Straftaten seit 2012 rückläufig, jedoch seien 2024 am Berliner Platz über 100 Körperverletzungen verzeichnet worden, führt CDU-Fraktionschef Peter Uebel an. 1100 Stunden Polizeipräsenz und 500 Personenkontrollen seien anerkennenswert. Doch wie FWG-Kollege Rainer Metz fordert Uebel mehr Maßnahmen, um die Aufenthaltsqualität zu erhöhen. Ein wichtiger Baustein sei Videoüberwachung, sagt OB-Kandidat Klaus Blettner. In überwachten Bereichen würde im Schnitt die Kriminalität um über 20 Prozent sinken. Auch eine gute Beleuchtung und andere städtebauliche Maßnahmen seien nötig.