Ludwigshafen Benzinrückstände lösen Großbrand auf Schrottplatz aus
Vermutlich haben sich Benzinrückstände in Schrottfahrzeugen selbst entzündet und den Brand auf dem Gelände einer Autoverwertung in Rheingönheim ausgelöst. Zu dieser Einschätzung sind Brandermittler der Kripo und die Staatsanwaltschaft Frankenthal am Mittwoch gekommen. Hinweise auf eine vorsätzliche Brandstiftung gebe es nicht. Bei dem Feuer am Samstag brannten hauptsächlich Schrottfahrzeuge mit geringem Sachwert. Darüber hinaus wurde die Fassade eines auf dem Firmengelände befindlichen Bürogebäudes beschädigt. Der Schaden wird auf rund 10.000 Euro geschätzt, heißt es weiter in einer Mitteilung der Polizei. Die Feuerwehr war 36 Stunden im Einsatz, um den Brand zu löschen. In der Gartenstadt, Mundenheim und in Teilen von Rheingönheim gab es einen Rußniederschlag. 15 Wischproben wurden genommen, die nun von einem Labor untersucht werden. Ergebnisse hat die Stadt noch nicht veröffentlicht. Einstweilen sollte mit Ruß verschmutztes Obst und Gemüse nicht verzehrt werden, so die Behörden.