Ludwigshafen Aktuell notiert: E-Tretroller: VRN regelt Mitnahme in Bus und Bahn

Großes Thema seit Monaten: die Nutzung von E-Rollern.
Großes Thema seit Monaten: die Nutzung von E-Rollern.

Die Gemeinden im Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) haben sich auf Spielregeln für die Mitnahme von E-Tretrollern in Bussen und Bahnen geeinigt. Laut VRN-Mitteilung sind Anbieter auf die Städte Mannheim, Heidelberg, Ludwigshafen zugekommen, um hier Vermietsysteme für E-Roller zu starten. Den Weg für deren Zulassung hat der Bundesrat im Mai freigemacht. Ziel der Gespräche und Vereinbarungen im Verbundsystem sei die „Gewährleistung der Verkehrssicherheit“. Die neuen Spielregeln gelten ab 1. August. Demnach ist die Mitnahme von E-Rollern in Bussen und Bahnen im VRN-Gebiet wie folgt geregelt: Sie dürfen maximal 15 Kilo wiegen und nicht länger als 1,15 Meter sein. Diese Roller gelten laut VRN „in zusammengeklapptem Zustand als Handgepäck und können in den Verbundverkehrsmitteln unentgeltlich mitgenommen werden“. Allerdings dürfen die Roller nicht an Steckdosen in den Fahrzeugen geladen werden, ergänzt der VRN. Die jüngste Ankündigung der BASF, weltweit 6000 Stellen bis Ende 2021 zu streichen, verunsichere viele Mitarbeiter. Das sagt Gunther Kollmuß als Bezirksleiter der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IGBCE) zu den Plänen des Chemieunternehmens. Dass die BASF ihre Organisation straffe, um im Kundengeschäft effektiver zu werden, sei aus Sicht des Konzerns zwar nachvollziehbar. Für die Beschäftigten sei die Ankündigung jedoch eine Herausforderung. Die unternehmerische Entscheidung zur Neuausrichtung der Organisation unterliege zwar nicht der Mitbestimmung. „Wir werden jedoch genau hinsehen, welche Tätigkeiten entfallen, und uns für betroffene Kollegen einsetzen, dass ihr Arbeitsverhältnis bestehen bleibt“, so Kollmuß. Die IGBCE begrüße es daher, dass sich Unternehmen und Betriebsrat bereits darauf verständigt hätten, ab sofort mit den Verhandlungen zur Fortführung der Standortvereinbarung zu beginnen. Kollmuß: „Diese Art von Vereinbarungen bedeutet seit mehr als 20 Jahren Sicherheit für die Beschäftigten.“ Besonders wichtige Punkte bei den Verhandlungen seien der weitere Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen sowie der Ausbau des Standorts Ludwigshafen durch neue Investitionen. Stellen, die bedingt durch die demografische Entwicklung frei werden, müssten zu 100 Prozent wiederbesetzt werden. Und Mitarbeiter, deren Tätigkeit durch Digitalisierung oder Automatisierung entfalle, sollten eine Beschäftigungsgarantie und umgehend eine geeignete alternative Aufgabe erhalten, fordert Kollmuß. Das Land bezuschusst nach Angaben der Ludwigshafener SPD-Landtagsabgeordneten Anke Simon und Heike Scharfenberger die Ferienbetreuungsangebote in Ludwigshafen mit 38.961,93 Euro. „Das Förderprogramm des Landes ist ein wichtiger Beitrag, um dem Betreuungsbedarf der Familien während der sechs Wochen langen Sommerferien gerecht zu werden. Wir danken insbesondere den einzelnen Initiativen und Gruppen in Ludwigshafen, die die vielen Aktionen für Kinder und Jugendliche organisieren“, schreiben Scharfenberger und Simon. So sei etwa die Stadtranderholung an der Großen Blies „ein unverzichtbarer Bestandteil des Ludwigshafener Ferienangebots für Kinder“. Landesweit würden Ferienangebote mit einer Million Euro unterstützt, das seien 700.000 Euro mehr als noch im Jahr 2016. „Die Angebote sind ein wichtiger Baustein, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf weiter zu ermöglichen“, betonen die beiden Abgeordneten. Durch die Aufstockung der Mittel habe sich auch die Anzahl der Kinder, die bei Betreuungsangeboten mitmachen, stark erhöht. Jedes Jugendamt erhalte neben einer finanziellen Grundausstattung von 7400 Euro eine individuelle Summe, die sich nach dem Anteil der Kinder zwischen sechs und 13 Jahren in einem Jugendamtsbezirk richtet. In Ludwigshafen seien es 12.794 Kinder, so die SPD-Politikerinnen.

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