Ludwigshafen RHEINPFALZ Plus Artikel Überraschung in Ludwigshafen: Es gibt einen vierten OB-Kandidaten

Martin Wegner
Martin Wegner

Der nächste Bewerber: Bei der Ludwigshafener OB-Wahl sind jetzt vier Kandidaten im Rennen. Martin Wegner (57, SPD) will als Unabhängiger antreten.

Aus dem bisherigen Drei- wird mindestens ein Vierkampf: Martin Wegner, seit 1984 SPD-Mitglied, will am 21. September in Ludwigshafen als unabhängiger Oberbürgermeisterkandidat antreten und damit Nachfolger der scheidenden OB Jutta Steinruck (62, parteilos) werden. Diese RHEINPFALZ-Information hat der auf der Parkinsel lebende Rechtsanwalt am Freitagmittag bestätigt.

„Mein Herz schlägt für Ludwigshafen, das Amt ist eine große Herausforderung, ich sehe mich als Idealbesetzung“, sagte Wegner, der am 7. Oktober 58 wird und seit 1995 in Ludwigshafen wohnt. Wegner, verheiratet, zwei erwachsene Töchter, war acht Jahre lang Vorsitzender des SPD-Unterbezirks Vorderpfalz.

Dass seine Partei mit dem IT -Unternehmer Jens Peter Gotter (53) bereits einen Bewerber präsentiert hat, ficht ihn nicht an. „Wir leben hier in einer Demokratie, die Menschen haben die Wahl.“ Gereift sei sein Entschluss im Laufe des vergangenen Jahres, er habe viele intensive, gute und positive Gespräche geführt. Zu dem bisher bekannten Kandidaten-Tableau will er eine realistische Alternative sein. Die Stadt Ludwigshafen sowie deren Probleme und Chancen kenne er aus dem Effeff. „Ich habe einen großen Unterstützerkreis“, betont Wegner.

Neben Wegner und Gotter bewerben sich der von der Union und der FWG gemeinsam aufgestellte Hochschul-Professor und Stadtrat Klaus Blettner (57, CDU) sowie der Koblenzer Landtagsabgeordnete Joachim Paul (54) von der AfD. Die Amtszeit des neuen Stadtoberhaupts beginnt am 1. Januar 2026.

Was Wegner anpacken will und was die SPD-Spitze zu seiner Kandidatur sagt, lesen Sie hier.

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