Landau Zur Sache: Der Doppelschlag

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In vielen Inspektionen bundesweit wurde über drei Jahrzehnte lang im Doppelschlag-Rhythmus gearbeitet, so auch in Landau: Spätschicht von 13 bis 21 Uhr, zehn Stunden Pause, dann Frühschicht von 7 bis 13 Uhr, acht Stunden Pause, abschließend Nachtschicht von 21 bis 7 Uhr. Danach konnten die Beamten dieser Dienstgruppe ausschlafen und hatten dann weitere zwei Tage frei, bevor der Turnus erneut begann: Spät, Früh, Nacht. Um auf die 40-Stunden-Woche zu kommen, wurden pro Monat noch 20 „Flexstunden“ geleistet, entweder in der Mobilen Einsatztruppe, bei Verkehrskontrollen oder Sondereinsätzen. Der Wechselschichtdienst in Landau rollt ab Januar in einem modifizierten 6er-Block. Das heißt, die Schicht geht mal über fünf, mal über sechs Tage; also Früh, Früh, Spät, Spät, Nacht, beziehungsweise noch eine Nachtschicht dazu, damit der Dienstplan aufgeht. Danach sind zwei oder drei Tage frei. Im Januar arbeiten zwei der fünf Dienstgruppen an drei Wochenenden hintereinander, die drei anderen schultern zwei Wochenend-Dienste am Stück. Das gleicht sich am Ende aus. Die Germersheimer Inspektion setzt auf sechstägige Schichten. Unter Berücksichtigung von Mindeststärken lassen sich Einsatzzeiten schieben, auch, wenn Not am Mann ist.

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