Berlin Warum sollte ich mich typisieren lassen?

in einem Kühlraum der Deutsche Knochenmarkspenderdatei (DKMS) in Dresden lagern Blutproben.
in einem Kühlraum der Deutsche Knochenmarkspenderdatei (DKMS) in Dresden lagern Blutproben.

Nach Angaben des Robert-Koch-Instutitus erkranken allein in Deutschland jährlich 11.000 Menschen an Leukämie oder anderen bösartigen Blutkrankheiten. Die Stammzellen im Knochenmark produzieren dann keine gesunden Blutzellen mehr – sie müssen durch die Stammzellen eines gesunden Menschen ersetzt werden. Im Jahr 2021 waren nach Angaben des Zentralen Knochenmarkspender-Registers Deutschland (ZKRD) 3800 Patienten auf der Suche nach einem passenden Spender.

Eine zentrale Rolle für die Passung zwischen Spender und Empfänger spielen die sogenannten HLA-Werte. HLA steht für Humane Leukozyten-Antigene. Diese Eiweißmoleküle auf menschlichen Zellen signalisieren dem Immunsystem: Wir gehören zu diesem Körper. Für eine erfolgreiche Transplantation müssen die HLA-Werte beider Personen übereinstimmen. Findet sich kein genetischer Zwilling in der Familie, sind die Stammzellenregister gefragt.

Deutschlandweit sind mehr als 9,5 Millionen Menschen als Spender registriert. In Rheinland-Pfalz ist eine kostenlose Registrierung bequem von zu Hause aus zum Beispiel über die Stefan-Morsch-Stiftung (www.stefan-morsch-stiftung.com) möglich. Die nächste Typisierungsaktion der Stiftung im Landkreis findet außerdem am Montag, 7. Februar, von 16.30 Uhr bis 20 Uhr in der Feuerwache Bad Bergzabern statt.

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