Landau Stadt transportiert Straßenmöbel ab
Sang- und klanglos abgeräumt hat die Stadt das Mobiliar, das Mitarbeiter der Technischen Universität Kaiserslautern als Forschungsprojekt Anfang September in der Ostbahnstraße aufgestellt hatten. Ziel war es, mehr Aufenthaltsqualität zu schaffen, bevor möglicherweise eines Tages an dieser Stelle der Rosenplatz angelegt werden kann. Dies ist zwar seit Jahren erklärte Absicht der Verwaltung, aber bisher an dem Pavillon des Ostringcenters gescheitert, der dazu abgerissen werden müsste, aber noch genutzt wird.
Das Projekt in der Ostbahnstraße war Bestandteil eines größeren Ansatzes: Die Kaiserslauterer Forscher um Junior-Professor Martin Berchtold wollten „Gestaltregeln für die resiliente und gesundheitsgerechte Stadt“ entwickeln, also Vorschläge machen, wie Städte trotz Corona Begegnungen im öffentlichen Raum ermöglichen können.
Neuer Standort unklar
Die Stadt teilt auf Anfrage mit, sehr zufrieden mit dem Forschungsprojekt „Stadt nach Corona“ gewesen zu sein. Es sei Thema in der jüngsten Sitzung des Beteiligungsrats gewesen. Dort seien Überlegungen zur künftigen Nutzung der Bänke und Pflanzkübel angestellt worden. Denn das Echtholz-Mobiliar, das von den Studierenden gebaut und dort aufgestellt wurde, sei sehr gut angenommen worden.
Jetzt, nach dem Ende des Projektzeitraums, geht es in den Besitz der Stadt über. Die will Bänke und Pflanzkübel erstmal einlagern und schauen, möglicherweise gemeinsam mit den Bürgerinnen, wo sie künftig aufgestellt werden können. Da es sich um Werkstücke aus Echtholz handele und die Pflanzen Pflege bedürfen, seien im Beteiligungsrat Patenschaften als mögliches Konzept (künftiges) vorgeschlagen worden.
Die TU Kaiserslautern hat sich auf Anfrage nicht zu den Ergebnissen ihres Projekts geäußert.