Landau Michelin-Erweiterung: „BUND verschreckt seine Fürsprecher“

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Bei aller Wertschätzung und Zustimmung für die Ziele des BUND muss ich leider feststellen, dass die jüngsten Pressemitteilungen der Kreisgruppe Südpfalz gemeinhin unerträglich sind. Im Zusammenhang mit der Erweiterung des Michelin-Logistikzentrums wird behauptet, dass im Wasserschutzgebiet gebaut wird. Verschwiegen wird, dass es verschiedene Abstufungen in den Wasserschutzgebieten gibt, und hier wird gebaut, weil es in dieser Wasserschutzzone zulässig ist. Die halbe Stadt Landau liegt in einem solchen Wasserschutzgebiet. Dem besonderen Schutzbedürfnis der Eidechsen wird Rechnung getragen; es stehen alternative Siedlungsgebiete zur Verfügung oder werden geschaffen, eine klassische Abwägung im Bauausschuss hat für die Eidechsen und den Bauherrn ein positives Ergebnis gebracht, was gibt es also zu kritisieren? Krude und abstrus wird es, wenn der BUND Unternehmen gesellschaftliche Leitungsverantwortung zuschreiben will; da möchte ich doch entschieden widersprechen; in unserer Gesellschaftsordnung ist das Gott sei Dank nicht der Fall. Der BUND in dieser Region möge überlegen, ob er denn zukünftig ernst genommen werden will, mit der Kommunikation wahren Substanzgehalts und konstruktiven Lösungsvorschlägen; mit allgemeinem und stigmatisierendem Gesülze werden seine Fürsprecher verschreckt.

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