Landau Landauer übernimmt Bußgeld wegen Masken-Verstoßes
Ein Landauer hat das ausstehende Verwarngeld wegen eines Verstoßes gegen die Maskenpflicht für eine Frau aus der Stadt übernommen. Er habe die Überweisung bereits Dienstagmorgen getätigt, sagt der Mann der RHEINPFALZ. Er möchte nicht, dass sein Name öffentlich bekannt wird. Bei der Lokalredaktion hatten sich sechs weitere Personen telefonisch oder per E-Mail gemeldet, die sich ebenfalls bereiterklärten, die Zahlung zu übernehmen oder zumindest einen Teilbetrag beizusteuern. „Ich freue mich sehr darüber“, sagt Beate Embach.
Der am Montag öffentlich bekanntgewordene Fall hatte hohe Wellen geschlagen. Embach war im Dezember ohne die vorgeschriebene Maske am Landauer Busbahnhof von Mitarbeitern des Ordnungsamts erwischt worden. Sie hatte von der Maskenpflicht an Haltestellen nichts gewusst, sagt sie, und habe im Bus selbstverständlich immer die Maske getragen. Sie bekam von der Stadtverwaltung eine kostenpflichtige Verwarnung in Höhe von 50 Euro zugestellt. Auf dem zugehörigen Anhörungsbogen gab sie gegenüber der Verwaltung an, dass sie sich im Irrtum befunden habe – zudem hat die Hauswirtschafterin ihre finanziellen Verhältnisse dargestellt. Sie bat darum, dass das Verfahren eingestellt oder die Strafe zumindest reduziert wird. Das ist nach Paragraf 11 Ordnungswidrigkeitengesetz im Falle von Unkenntnis der Regelung möglich. Das Resultat: Statt 50 Euro musste sie 78,50 Euro bezahlen – es kamen noch die Kosten für das Verfahren oben drauf.