Kommentar
Küchenkosten auf Diät gesetzt
Mit der Beanstandung der Flüchtlingsunterkunft hat das Veterinäramt der Stadt Landau kräftig in die Suppe gespuckt: 400.000 Euro zusätzliche Kosten nur für ein Jahr wären ein gewaltiger Batzen. Sozialamt und Gebäudemanagement hätten es sich leicht machen und die Kosten als unabwendbar durchwinken können, in der Hoffnung, dass am Ende Bund oder Land die Zeche bezahlen. Haben sie nicht gemacht. Das Gebäudemanagement ist überzeugt, die Küche für deutlich weniger als die Hälfte hinzubekommen. Das zeigt zum einen, dass manche Unternehmen die Gunst der Stunde – oder eher Epoche – nutzen, um hohe Preise durchzusetzen. Zum anderen, dass eine gute Verwaltung ihr Geld wert und viel besser ist als der Ruf, der ihr manchmal zugeschrieben wird. Gute Arbeit, ihr GMLer!
