Arzheim Hochlandrind hat jetzt Gesellschaft

Merle ist nicht mehr allein.
Merle ist nicht mehr allein.

Das schottische Hochlandrind bei Arzheim hat Gesellschaft bekommen. Tierhalter Jürgen Wagenblatt aus Arzheim hatte die Jungkuh von seiner Herde in den Queichweisen abgesondert, weil die Kuh sich immer wieder gegen Wagenblatt gewehrt hatte. Das soll nicht so bleiben, damit Merle, so der Name des Dickkopfs, nicht einmal zur Gefahr für Spaziergänger, den Tierarzt oder Wagenblatt selbst wird. Er will sie daher zusammen mit einem Bekannten, der sich um das Rind kümmert, „halfterführig“ machen – also so zutraulich, dass man es am Halfter führen kann. Das dauert allerdings seine Zeit. Arzheimer hatten sich um das Tier gesorgt. Sie fürchteten, dass es vernachlässigt würde und vereinsamen könnte. Das Veterinäramt des Kreises hatte daher mit Wagenblatt besprochen, dass der Gesellschaft auf die Weide bringt. Die ist vor ein paar Tagen eingetroffen: Jetzt teilt sich die schwarze Suse (Wagenblatt: „Bei mir haben alle Tiere einen Namen“) mit der rotbraunen Merle die Koppel. Der Halter erwägt, auch noch ein weiteres Rind dazuzustellen.

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