Landau RHEINPFALZ Plus Artikel Handelt endlich!

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Für Veranstaltungen wie den Nikolausmarkt muss eine 2G-Regelung her – zum Schutz Geimpfter und als Druckmittel gegen Wohlstandsverwahrlosung.

Eigentlich kann man es Oberbürgermeister Thomas Hirsch nicht verdenken, dass er zum Sparkassenverband wechseln möchte. Kommunale Arbeit ist nicht mehr die reine Freude. Beispielsweise ist ein Nikolaus- oder Weihnachtsmarkt derzeit nicht seriös planbar. Die Vorlaufzeiten passen nicht zur dynamischen Entwicklung der vierten Corona-Welle, vor allem aber nicht zum ewigen Zaudern von Bund und Ländern.

Bei den jetzigen Inzidenzen sind Großveranstaltungen – auch im Freien – riskant. Da man nicht schon wieder auf Weihnachtsgefühle verzichten will, war es zwar grundsätzlich richtig, den Nikolausmarkt auf die Innenstadt zu verteilen, doch nun sind generelle Zugangskontrollen unmöglich.

Aber was hindert uns daran, dann wenigstens an möglichst vielen Stellen eine 2G-Zugangsregelung zu erlassen? Das hat nichts mit Spaltung der Gesellschaft zu tun. Es sind einfach zu viele Impfverweigerer, die sich außerhalb der Gemeinschaft stellen, ohne im Gegenzug Rücksicht nehmen zu wollen. Ohne mehr Druck ist diese Form der Wohlstandsverwahrlosung nicht zu beenden. Österreich hat gezeigt, dass bei vielen Hunger auf Schnitzel oder Kaiserschmarrn schwerer wiegt als die angeblichen Gründe gegen das Impfen.

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