Landau Bald fällt die Kaufhof-Fassade

Der Kaufhof aus Richtung Süden. Gut zu sehen sind der Bagger mit der Betonschere und der Seilbagger, der untewr anderem die Abri
Der Kaufhof aus Richtung Süden. Gut zu sehen sind der Bagger mit der Betonschere und der Seilbagger, der untewr anderem die Abrissbirne schwingt.

Nach verspätetem Start macht der Kaufhof-Abriss jetzt rasche Fortschritte. Der Abrissbagger mit der Betonschere und der Seilbagger mit der Stahlkugel (Abrissbirne) haben sich von der Rückseite her schon weit ins Gebäude vorgefressen. Damianao Ferraro, Oberpolier der auf Abrisse und Industriedemontage spezialisierten Ferraro Group und Koordinator von 16 Abriss-Baustellen bundesweit, von Berlin bis München, Aachen bis Ingolstadt, lässt noch einen weiteren Bagger antransportieren, der mit einem langen Arm bis in 42 Meter Höhe hinaufreichen kann. Wenn der vor Ort ist, werde auch das gewaltige Notstromaggregat des Kaufhofs, ein Achtzylinder-Dieselmotor von 1963, heruntergehoben. Übernächste Woche, also nach dem 20. Februar, werde die Maximilianstraße vier Tage lang voll gesperrt, um die dortige Fassade abzureißen. Dann wird der Seilbagger einen Vorhang aus dicken Gummimatten halten, damit keine Trümmer auf die Straße fallen. Ein paar Tage später werde es dann noch eine halbseitige Sperrung der Ostbahnstraße geben. Dann ist der Kaufhof laut Ferraro sehr schnell Geschichte. Der große Neubau mit Eckturm und Skybar soll bis zum Stadtjubiläum 2024 stehen.

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