Landau Aldi auf Zeit ersetzt Garagen
Manche Dinge vermisst man erst, wenn sie weg sind. So wundern sich derzeit nicht wenige Südpfälzer darüber, was aus den Garagen und dem Gewerbebau geworden ist, die lange Zeit in direkter Nachbarschaft zur Shell-Tankstelle in der Weißenburger Straße standen. Wohin der aufblasbare Flattermann verschwunden ist, der einst passierende Autofahrer und Fußgänger zum Pizza-Imbiss locken wollte. Die Gebäude sind allesamt abgerissen worden. Die Fläche wird für einen Neubau vorbereitet, der Verbraucher aus Landau und Umgebung für Einkäufe anlocken soll.
Fakt ist, dass Aldi-Süd dort eine Verkaufshalle errichten wird. Das Unternehmen wird aber nur deshalb tätig, weil es an anderer Stelle in der Stadt handeln muss. Genauer an dem Standort seines Marktes in der Annweilerstraße. Bereits vor Jahren wurde angekündigt, dass die dortige Filiale abgerissen und neu gebaut werden soll. Mit einem Studentenwohnheim über der Verkaufsfläche. So ähnlich wie es Aldi-Süd beim anderen Markt in der Nähe des Hauptbahnhofs getan hat.
Wann der Discounter Eröffnung feiert
Um Beschäftigte und Kunden halten zu können, wird der Discounter auf dem besagten freigewordenen Grundstück einen provisorischen Markt in Leichtbauweise aufstellen. Wie die Pressestelle von Aldi-Süd auf Anfrage der RHEINPFALZ informiert, werden nach den erfolgten Abrissarbeiten die Ver- und Entsorgungsleitungen verlegt sowie die Asphaltfläche wiederhergestellt. „Der Rückbau des Wohnhauses an der Dörrenbergstraße erfolgt, sobald die artenschutzrechtliche Freigabe erteilt und sicher ist, dass sich keine brütenden Vögel im Gebäude befinden“, heißt es.
Angedacht ist, dass Kunden ab Herbst dort ihren Einkaufswagen durch die Gänge schieben. Genauer gesagt ab dem 19. Oktober, dieser Eröffnungstermin ist nach der aktuellen Planung möglich. Der Markt wird dann über rund 760 Quadratmeter Verkaufsfläche verfügen. Der Kundschaft sollen 73 Stellplätze zur Verfügung stehen. Die Zufahrt soll an der Dörrenbergstraße liegen, gegenüber der Montessorischule. Das Provisorium soll bis Mai 2027 bestehen.