Contwig Warum sich der Drogeriemarkt in der Ortsmitte große Sorgen macht

Die Bahnhofstraße in Contwig bleibt noch mindestens bis ins Frühjahr 2022 gesperrt.
Die Bahnhofstraße in Contwig bleibt noch mindestens bis ins Frühjahr 2022 gesperrt.

Seit Ende August wird in der Bahnhofstraße gebaut. Das ist nicht nur für manchen Autofahrer ein Problem, sondern auch für Geschäfte vor Ort. Der ID-Markt hat mit einem Umsatzeinbruch zu kämpfen. Schuld sei die Baustelle.

Die Vollsperrung der Bahnhofstraße sorgt in Contwig für Probleme. Durch die Baustelle können Geschäfte nicht mehr angefahren werden, dadurch fehlen Kunden. Das Blumenhaus Brenkmann zog deshalb bereits im Oktober vorübergehend in die Schubertstraße um.

Auch dem ID-Markt macht die Sperrung zu schaffen. Der Drogeriemarkt, der vom Pirminius-Werk betrieben wird, das zur Heinrich-Kimmle-Stiftung gehört, sei in einer „sehr, sehr schwierigen Situation“, wie Stiftungsvorstand Marco Dobrani gegenüber der RHEINPFALZ berichtet.

„Das ist dramatisch“

Langsam werde es schwierig für das Projekt, muss Dobrani eingestehen, und untermauert das mit Zahlen: „Wegen der Baustelle haben wir einen Umsatzeinbruch von 38 Prozent. Das ist dramatisch.“ Besonders schade sei der Zeitpunkt, da der ID-Markt, der in gleichen Teilen Menschen mit und ohne Behinderung beschäftigt, gerade richtig in Contwig angekommen sei. „Wir sind sehr zufrieden mit dem Markt. Er hat sich im Ort etabliert, obwohl der Start nicht einfach war. Am Straßenbau können wir nichts ändern, aber das macht die Situation nicht leichter“, so der Stiftungsvorstand.

Die Bahnhofstraße bleibt noch mindestens bis ins Frühjahr 2022 gesperrt. Im Mai soll sie wieder für den Verkehr freigegeben werden. Ob der Zeitplan eingehalten werden kann, hängt allerdings auch vom Wetter ab.

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