Hauenstein
Warum die CDU mehr Transparenz im Ortsbeirat fordert
Mit einem Antrag zu mehr Transparenz der politischen Arbeit forderte Michael Zimmermann (CDU) einen eigenen Tagesordnungspunkt für jede Ratssitzung, unter dem Mellein über Projekte wie das Baugebiet Friedenskirche, den Kauf des Sparkassengebäudes, das Rattenproblem im Altwiesenpark, die Zukunft des früheren Klosters oder den Steg am Paddelweiher informieren soll. Zimmermann will damit nicht nur die Ratsmitglieder besser informiert sehen, sondern auch Bürger, die in die Sitzungen kommen und als Multiplikatoren dienten.
„Die Ratssitzungen sind sowieso schon viel zu lang“, meinte Mellein zu dem Antrag, der mit einem solchen Tagesordnungspunkt eine weitere Verlängerung befürchtet. Manfred Seibel (Grüne) erklärte, dass er den Sinn des Antrags nicht versteht. In jeder Sitzung werde ausreichend informiert, jeder könne Fragen stellen und die von Zimmermann angesprochenen Themen seien zigfach auf der Tagesordnung zu finden gewesen. Jens Keiner (Wählergruppe Hääschde) empfindet den CDU-Antrag als „Frechheit und hanebüchen“. Sein Fraktionskollege Patrick Stöbener verwies darauf, dass unter der CDU auch immer nur die Themen auf der Tagesordnung gewesen seien, die jetzt auch immer dort zu finden sind. „Die Gemeindeführung informiert immer ausreichend“, sagte Stöbener. Der Antrag wurde mit zwölf Nein-Stimmen aus Wählergruppe Hääschde und Grünen abgelehnt.
