Hinterweidenthal Walderhalt rückt in den Vordergrund

Der Schwerpunkt im Forst verschiebt sich: von der Bewirtschaftung hin zum Walderhalt.
Der Schwerpunkt im Forst verschiebt sich: von der Bewirtschaftung hin zum Walderhalt.

Beim Thema Forstwirtschaftsplan, der im laufenden Jahr voraussichtlich mit einem Defizit von 22.000 Euro abzuschließen droht, berichtete Revierförster Axel Werner von einem Wandel bei der Waldbewirtschaftung: Der Schwerpunkt im Gemeindewald verlagere sich von der Bewirtschaftung hin zur ökologischen Aufwertung und Walderhalt vor dem Hintergrund des Klimawandels. „Das ist Schwerpunktaufgabe Nummer eins.“ Die Entwicklung der Schwambornquelle wird in den nächsten zwei bis drei Jahren von den Forstwirtschaftsauszubildenden gemeinsam mit dem Revierförster vorgenommen.

4100 Festmeter groß ist der Hiebsatz. Davon sollen höchstens 80 Prozent eingeschlagen werden, etwa 3500 Festmeter, hauptsächlich Buche und Kiefer. Davon sind 1900 Festmeter eingeschlagen. Derzeit läuft eine Hiebmaßnahme vom Glockenhorn bis in den Bereich Seebach. „Da kommen etwa 1000 Festmeter Holz raus“, so Werner. Er prophezeit auch zunehmend mehr Käferholz, insbesondere beim Fichtenbestand.

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