Reifenberg RHEINPFALZ Plus Artikel Reifenberger sollen Vorschläge machen, was aus Sportplatz wird

Bei einem Arbeitseinsatz wurden Gefahrenstellen beseitigt und die Bande sowie der kleine Unterstand entfernt.
Bei einem Arbeitseinsatz wurden Gefahrenstellen beseitigt und die Bande sowie der kleine Unterstand entfernt.

Reifenberg gibt seinen Sportplatz auf. Die Dorfbewohner sollen sich Gedanken machen, was dort neu entstehen könnte. Erste Ideen gibt es bereits.

Nachdem der SC Reifenberg schon seit Jahren keine Fußballmannschaft mehr stellt, hat der Verein den Sportplatz zum 1. Oktober an die Gemeinde zurückgegeben. Bei einem Arbeitseinsatz wurden Gefahrenstellen beseitigt und die Bande sowie der kleine Unterstand entfernt. In der ersten Dezemberwoche, nach dem Glühweinfest am Samstag, soll eine Firma aus Homburg die Bäume mit dem Bagger roden. Im Frühjahr soll der Spielfeldrand neu bepflanzt werden. Das teilte Bürgermeister Pirmin Zimmer in der Gemeinderatssitzung am Donnerstag mit.

Wie es mit dem Sportplatzgelände weitergeht, ist noch offen, aber es gibt bereits Ideen. Der SC möchte vom Sportheim aus gesehen vorne links ein 27 mal 42 Meter großes Kleinspielfeld bauen. In die Mitte könnte ein neues Feuerwehrhaus kommen. Dafür bräuchte die Verbandsgemeinde etwa 2200 Quadratmeter Fläche. Zu weiteren Ideen zählen eine Buckelpiste für Radfahrer und Sportgeräte für Senioren.

Der SC möchte vom Sportheim aus gesehen vorne links ein 27 mal 42 Meter großes Kleinspielfeld bauen.
Der SC möchte vom Sportheim aus gesehen vorne links ein 27 mal 42 Meter großes Kleinspielfeld bauen.

Pirmin Zimmer möchte die Reifenberger dazu aufrufen, weitere Vorschläge zu machen. Eine Arbeitsgemeinschaft Sportplatz soll dann die Ideen auswerten und schauen, wie sie zu finanzieren wären. Danach sollen Details ausgearbeitet werden. „Für Luftschlösser haben wir kein Geld“, sagte der Bürgermeister. Der Rat solle Projekte finden, von denen er überzeugt ist, dass sie umsetzbar und zu finanzieren sind. Dass die Reifenberger mit einbezogen werden, hielt Markus Hüther für richtig und notwendig: „Jeder weiß, dass ein Stück Geschichte dahin geht.“ Ähnlich sah es Julian Zwing: „So verhindert man, das jemand meckert.“

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