Reifenberg Reifenberger sollen sich Obst holen, aber keine Hunde ins Wassertretbecken lassen
Ohne schlechtes Gewissen können sich die Reifenberger dieses Jahr an Obstbäumen der Gemeinde bedienen. Darauf wies Bürgermeister Pirmin Zimmer in der Ratssitzung am Mittwoch hin. Es geht um die Birn- und Zwetschgenbäume rechts des Feldwegs hoch zur Kapelle und um die Bäume unterhalb des Sportplatzes in Richtung der Straße Zum Eichelchen. Dort soll bis Anfang nächster Woche noch gemulcht werden, damit man leichter zu den Bäumen kommt. Die Bäume hingen dieses Jahr sehr voll, sagte Zimmer. Was die Reifenberger dagegen nicht tun sollen: Ihre Hunde ins Wassertretbecken am Waschbrunnen lassen. Es sei keinem zuzumuten, „sich in einem Becken zu erfrischen, in dem einem die Hundehaare an den Beinen kleben“. Die Hunde sollten lieber im Bach daneben ins Wasser hüpfen. Außerdem mahnte der Bürgermeister, dass man die Feldwege nicht mit dem Auto befahren und sie nicht zuparken sollte. Reifenberg sei noch immer eine landwirtschaftlich geprägte Gemeinde, bat er auch um Verständnis für die Sicht der Landwirte, auch wenn man sich wie vor zwei Wochen einmal ärgere, wenn es stinkt, weil ein Bauer Dünger auf den Feldern verteilt: „Leben auf dem Land heißt nun mal auch, mit der Landwirtschaft und deren Tätigkeit zu leben“, sagte er.