Rodalben / Ramstein RHEINPFALZ Plus Artikel Pfarrer Pious Paul Oroplackal verlässt Rodalben

Pfarrer Pious Paul Oroplackal wechselt nach Ramstein.
Pfarrer Pious Paul Oroplackal wechselt nach Ramstein.

Ab Oktober wird Pfarrer Pious Paul Oroplackal eine neue Stelle antreten. Aus dem Gräfensteiner Land zieht es den Geistlichen nach Ramstein. Eine Nachfolge für ihn zu finden ist nicht leicht.

Pfarrer Pious Paul Oroplackal, im Gräfensteiner Land Pfarrer Pious genannt, übernimmt zum 1. Oktober die Pfarrei Heiliger Wendelinus in Ramstein. „Es ist sicher ein großer Verlust für unsere Pfarrei. Pfarrer Oroplackal hat eine sehr einfühlsame und ruhige Art auf die Menschen zuzugehen. Wir wünschen ihm ein gutes Ankommen an seiner neuen, verantwortungsvollen Stelle, wenn es denn so weit ist“, fasst Pfarrer Franz Ramstetter, Leiter der Pfarrei Maria Königin, das Weggehen seines Kollegen zusammen.

Auf RHEINPFALZ-Anfrage erklärte der Pfarreienleiter, dass man damit gerechnet habe, dass Pfarrer Pious irgendwann eine neue Berufung an anderer Stätte erhält, „denn Priester werden gesucht“. Dazu gab Pfarrer Ramstetter noch eine kleine Episode preis: Als Kaplan Pious die zweite Dienstprüfung 2017 erfolgreich ablegte, habe ihm der damalige Pfarrer Joseph Damian Szuba (fast 20 Jahre Leiter der Bistumsverwaltung in Speyer mit Schwerpunkt Personal) gesagt: „Jetzt kann ich Pfarrer Oroplackal woandershin versetzten.“ Daraufhin habe er ihm geantwortet: „Jetzt bleibt er erstmal bei uns“, erzählt Ramstetter.

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Oroplackals Zeit in Rodalben ist aber bald vorbei. Darüber informierte die Ramsteiner Pfarrei Heiliger Wendelinus über die sozialen Netzwerke: „Die Zeit des Wartens geht zu Ende und wir dürfen mitteilen, dass Pfarrer Pious die Leitung der Pfarrei Ramstein zum ersten Oktober übernehmen wird. Wir freuen uns auf die Begegnung.“ Wo die Freude auf der einen Seite liegt, stellt sich Bedauern auf Rodalber Seite ein. Oroplackals Chef, Pfarrer Ramstetter, charakterisierte seinen scheidenden Kollegen als einen guten Menschen, der sehr gut hierher gepasst habe. Es gebe sowohl mit den Menschen, als auch mit dem seelsorgerischen Team ein hervorragendes Zusammenwirken. „Er hat sich problemlos hier integriert, ins Land und mit den Leuten. Er hat einen sehr guten Sensus für die Menschen,“ lobte Pfarrer Ramstetter.

Unterbesetzung durch Weggang

Durch den Weggang von Pfarrer Pious sei die Pfarrei mit einer halben Stelle unterbesetzt. Natürlich wolle sie nachfragen, „ob die Vakanz ausgelotet werden kann“, aber da sehe er kaum Hoffnung, so Ramstetter. Bezüglich der Gottesdienste sei die Pfarrei bis Ende September vorgeplant. Wie sich dies nun weiter entwickle, um sieben Kirchen zu bedienen, müsse wohl im Pfarreirat und in den Liturgieteams neu geregelt werden. Der 54-jährige Ramstetter leitet seit September 2015 die Pfarrei Maria Königin mit rund 8000 Katholiken.

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