Förderverein Landjudentum im Wasgau

Vor wenigen Wochen gründete sich im Alten Rathaus der Förderverein Landjudentum im Wasgau. Er will das jüdische Erbe bewahren. Bei der Gedenkveranstaltung zur Reichspogromnacht am 9. November 2022 kündigte eine Gruppe am jüdischen Erbe interessierter Menschen diese Vereinsgründung an, die nun vollzogen wurde.

In Dahn und im Wasgau befinden sich viele Örtlichkeiten, die daran erinnern, dass Jüdinnen und Juden mehr als zwei Jahrhunderte lang das Leben in der Region mitgestaltet haben. So beispielsweise die ehemalige Synagoge in Dahn oder der jüdische Friedhof in Busenberg. Die Interessierten und die Unterstützer bisheriger Gedenkveranstaltungen wollen die Erinnerung an Verfolgte und Ermordete wach halten. So entstand die Idee der Gründung des Fördervereins. Außerdem beabsichtigt der neue Verein das Wissen von Otmar Weber der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Weber hat detaillierte Nachforschungen zu den Einzelschicksalen der vertriebenen Juden erarbeitet.

In dem neuen Förderverein sind mehrere Generationen vertreten, darunter eine Dahner Abiturientin. Die Vorsitzenden sind Boris Weber, Gudrun Johann und Stephan Oberhauser. Schriftführerin ist Annalena Uelhoff, Kassenverwalter Jochen Weber.

Der Verein ist erreichbar unter: landjudentum_wasgau@outlook.de, www.judentum-im-wasgau.de.

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