Kreis Südwestpfalz Kommentar: Rodalben verliert bei Krankenhaus-Fusion

Das Rodalber Krankenhaus St. Elisabeth.
Das Rodalber Krankenhaus St. Elisabeth.

Der Krankenhaus-Standort ist verloren. Um die Stadt weiterzubringen, müssen die Rodalber eine Lösung für das Areal finden.

Die Mitglieder des Rodalber Verbandsgemeinderats sind empört über die Schließung des Krankenhauses und haben die Geschäftsführer der beiden Fusionspartner kräftig angegriffen. Das ist gut so, denn es ist ihre Aufgabe, im Sinne der Einwohner ihrer VG zu streiten. Gut auch, dass Martin Forster (Städtisches Krankenhaus) und Günter Merschbächer (Marienhaus-Unternehmensgruppe) sich der direkten Konfrontation gestellt haben. Die Frage nach dem Erhalt des Krankenhauses St. Elisabeth bleibt von dem Streit am Montagabend jedoch unberührt. Das Argument, dass sich das Haus in den vergangenen Jahrzehnten gut geschlagen habe und man schon irgendwie weitermachen könnte, zieht nicht. Denn die Marienhaus-Gruppe will nicht mehr, ein anderer Betreiber ist nicht in Sicht. Und das Land hat seine Präferenz deutlich gemacht: ein gemeinsames Haus in Pirmasens. Die benötigten Millionen zur Sanierung werden nicht nach Rodalben fließen. So bitter es ist, Rodalben hat sein Krankenhaus verloren. Undankbare Aufgabe von Stadt- und VG-Rat wird es nun sein, eine Lösung zu finden, um das Areal mit maroden Gebäude im Stadtkern nutzen zu können.

Zum Bericht geht es hier.

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