Einwurf Kindergärten stehen auf Schuldenbergen
Neue Kindergartenplätze zu schaffen ist für die Dörfer nicht einfach. Sie müssen Möglichkeiten finden, die Kindertagesstätten zweckmäßig und praktisch zu erweitern. Gleichzeitig möchte das Bauamt, dass sich das Gebäude in die vorhandene Bebauung einfügt. Es muss seine Funktion erfüllen, und es muss den Gesundheits- und Hygienevorschriften entsprechen. In manchen Gemeinden kommt es da schon zu Diskussionen oder gar Streit, erst recht wenn auch noch eine Standortfrage zu klären ist. Eine Kindertagesstätte einfach ohne Ärger zu bauen sei unmöglich, hört man von betroffenen Gemeindevertretern.
Am Ende bringen die gewaltigen Kosten das Fass zum Überlaufen. Der Verfassungsgerichtshof in Koblenz hat das Land heftig gerügt, dass es seinen Kommunen nicht genug Geld gibt. Das wird den Gemeinden aber nicht mehr helfen, die bereits Darlehen aufnehmen müssen, damit ihre systemrelevante Einrichtung der Daseinsvorsorge gut funktioniert.
