Contwig
Glasfaser-Unternehmen verteidigt Vorgehen in Contwig
Dass die Kabel bei den Ausbauarbeiten Contwig in einer zu geringen Tiefe liegen, das verneint die UGG-Pressestelle. „Das Telekommunikationsgesetz gibt Regelungen zur Verlegung vor: Glasfaserleitungen können nach Absprache mit den Genehmigungsbehörden, unter Berücksichtigung der technischen und gesetzlichen Vorgaben, in einer Mindertiefe, zum Beispiel 45 Zentimeter, verlegt werden“, so die Pressestelle. Entsprechend den Vorgaben würden im Vier-Augen-Prinzip die Maßnahmen umgesetzt: „Die Vorgaben sind in den Vereinbarungen mit den Unternehmen festgehalten und entsprechen den Vorgaben des Telekommunikationsgesetzes“.
Zudem, so die UGG, werden in Contwig und Stambach per GPS Pläne erarbeitet, in denen die neuen Glasfaser-Leitungen verzeichnet sind. Das helfe etwa bei zukünftigen Bauarbeiten, so dass die Glasfaser-Leitungen nicht unabsichtlich durchtrennt werden, etwa weil niemand wusste, wo die Kabel liegen. Solche Pläne würden übrigens nicht nur in Contwig und Stambach erstellt, sondern in allen Kommunen, in denen die Firma ihr Glasfasernetz verlegt. Den Ausbau vor Ort übernehmen Subtunernehmen der UGG. Mitunter, so die Pressestelle, haben diese ihren Hauptfirmensitz im europäischen Ausland. „Vor Ort in der Kommune ist immer mindestens ein deutschsprachiger Mitarbeiter verfügbar“, versichert ein Sprecher des Unternehmens.