Hauenstein RHEINPFALZ Plus Artikel Einwurf: Wahlbeteiligung gibt schwaches Bild

Die Wahlbeteiligung bei der Stichwahl war noch niedriger als beim ersten Wahldurchgang.
Die Wahlbeteiligung bei der Stichwahl war noch niedriger als beim ersten Wahldurchgang.

Die niedrige Wahlbeteiligung bei der Hauensteiner Bürgermeisterwahl am Sonntag ist nicht gerade ein Argument für den Erhalt der Verbandsgemeinde.

Über die Gründe der geringen Wahlbeteiligung bei der Hauensteiner Bürgermeisterwahl lässt sich nur spekulieren. Ob das zunächst eher unfreundliche, später etwas bessere Wetter eine Rolle spielte, wer weiß? Mancher Wähler von Patrick Weißler könnte davon ausgegangen sein, dass sein Favorit eh die Wahl gewinnen würde, und blieb deshalb fern. Andere mögen mit der Position „Mir ist jeder recht“ daheim geblieben sein. Andere, und auch das war im Vorfeld der Wahl zu hören, mögen mit keinem der beiden Stichwahl-Kandidaten einverstanden gewesen sein.

So oder so: Die geringe Wahlbeteiligung ist – man muss es so deutlich sagen – kein Argument für den Erhalt der Verbandsgemeinde Hauenstein und schwächt bei allen anstehenden Verhandlungen in Mainz und anderswo die Position der Verantwortlichen.

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