Contwig
Diese wichtige Straße bei Contwig wird im neuen Jahr saniert
Die K74 – die Landstraße die Truppach hinauf in Richtung Outlet – ist in keinem guten Zustand. Contwigs Ortsbürgermeisterin Nadine Brinette hat gute Nachrichten zu verkünden: 2026 soll die Strecke zwischen Ortsausgang und Outlet-Kreisel saniert werden; nicht in einem Vollausbau, sondern per Deckensanierung, ähnlich wie bei der alten B10. Am Ortseingang soll eine Verschwenkung entstehen, damit die Autos vom Berg kommend langsamer ins Dorf fahren. Ist diese Sanierung fertig, soll der Rest der Truppacher Straße erneuert werden – vom Ortsschild bis zum Bahnübergang. „Der Landesbetrieb Mobilität (LBM) und der Kreis haben mir das versprochen. Ich hoffe doch, dass beide ihr Versprechen einhalten“, sagt Brinette.
Ebenfalls im Jahr 2026 soll die Schillerstraße ausgebaut werden. Die hätte schon im abgelaufenen Jahr an der Reihe sein sollen, jedoch wurde der Förderantrag vom Land abgelehnt. Ohne Förderung darf mit dem Straßenbau nicht begonnen werden. Die kleine Bergstraße, die für 2026 im Ausbauprogramm steht, wird nicht drankommen: Brinette weiß schon jetzt, dass es auch für diese Straße keine Förderung geben wird.
„Ich finde das sehr schade“, bedauert Contwigs Ortsbürgermeisterin – mit leicht verärgertem Unterton – die ablehnende Entscheidung des Landes. Gleichzeitig verweist sie aufs regionale Zukunftsprogramm, bei dem ihre Gemeinde 405.000 Euro für Investitionen in die kommunale Infrastruktur bekommen hat. Das Geld darf jedoch nicht für den Straßenbau ausgegeben werden. In Contwig werden von dem Geld jetzt die Toiletten am Friedhof modernisiert. Brinette: „Ich frage mich, ob das Geld nicht sinnvoller in die Straßen investiert wäre.“
Stambacher Ortsdurchfahrt weiterhin Thema
Nicht vergessen hat Brinette die Ausbaupläne der Stambacher Ortsdurchfahrt. Dort wäre die Gemeinde lediglich für die Gehwege zuständig – stellenweise sind die gar nicht vorhanden. Der LBM müsste die Sanierung des Straßenkörpers übernehmen – die Straße ist aber noch in gutem Zustand. Das Übel liegt vielmehr im Untergrund: marode Versorgungsleitungen. Wenn die Straße also saniert wird, dann in einem Vollausbau. Brinette: „Priorität hat jetzt aber erst einmal die Truppach.“