Kreis Südwestpfalz RHEINPFALZ Plus Artikel Contwig: Weitere Messungen in Grundschule ergeben keine Hinweise auf Schimmel

Eltern hatten gefordert, die komplette Schule untersuchen zu lassen, nachdem im Keller Schimmelsporen gefunden wurden.  Foto: Mo
Eltern hatten gefordert, die komplette Schule untersuchen zu lassen, nachdem im Keller Schimmelsporen gefunden wurden.

Das Fachbüro Dr. Marx GmbH aus Spiesen-Elversberg, das weitere Räume der Contwiger Grundschule auf Schimmel untersucht hat, hat „in keinem Raum eine auffällige Schimmelkonzentration“ gefunden. Alle Werte seien „als unkritisch anzusehen“.

Dieses Ergebnis teilte Wilfried Lauer, Leiter der Bauabteilung der Verbandsgemeinde, am Freitag auf Anfrage der RHEINPFALZ mit. Die Ergebnisse der Messungen habe die Verbandsgemeinde am Donnerstag per Mail erhalten. Untersucht wurden laut Lauer alle vier Klassenräume im Erdgeschoss, die Eingangshalle und das Lehrerzimmer. Bereits vergangene Woche hatte die Verbandsgemeinde die Ergebnisse der Messungen im Keller erhalten. Auch dort seien keine gefährlichen Schimmelsporen mehr gefunden worden.

Die Verbandsgemeinde plant nun ein weiteres Treffen mit Schule und Eltern, an dem auch das Gesundheitsamt teilnehmen soll. Ins Auge gefasst sei der 25. September. Als Grund für den relativ späten Termin nannte Lauer, dass Vertreter des Gesundheitsamtes nicht früher gekonnt hätten. Zwei Tage nach dem 25. September – ein Mittwoch – beginnen die zweiwöchigen Herbstferien. Die Verbandsgemeinde hatte angekündigt, zunächst noch einmal mit der Schule und den Eltern zu sprechen, bevor der neue Klassensaal im Keller genutzt wird. Derzeit werden die Schüler der 1c in Stambach unterrichtet.

Weil die Schule Platz für eine dritte erste Klasse brauchte, hat die Verbandsgemeinde einen ehemaligen Turnraum im Keller zum Klassensaal umbauen lassen. Dort fanden sich jedoch Sporen zweier Schimmelarten, und das Büro Marx empfahl, den Raum vorerst nicht als Klassensaal zu nutzen. Der Raum wurde erneut gereinigt. Erneute Messungen im Keller der Schule ergaben keine bedenklichen Werte mehr. Die umfangreicheren Messungen hatten Eltern gefordert, die bereits Ende Mai ihre Bedenken geäußert hatten. Ende August gab es bereits ein Treffen von Verbandsgemeinde, Schule, Eltern und Fachbüro.

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