Kreis Südliche Weinstraße „Unsere Freizeit für eure Sicherheit“

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Rund 400 Gäste konnte der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Edenkoben, Olaf Gouasé (CDU), am Freitagabend zum Verbandsgemeindetreff in und an der Gäuhalle Altdorf begrüßen.

Vor zahlreichen Ehrengästen wie dem Staatssekretär im Bundesgesundheitsministerium, Thomas Gebhart (CDU), Landrat Dietmar Seefeldt (CDU) und der Landtagsabgeordneten Christine Schneider (CDU) und Wolfgang Schwarz (SPD) verzichtete der Gastgeber wie schon früher auf politische Aussagen. Stattdessen würdigte er Menschen, die Außergewöhnliches leisten. So auch Christine Schneider aus Edenkoben. „Awwer die aus de Owwergass, nit die aus de Rappegass“, sagte Gouasé in Anspielung auf die Landtagsabgeordnete gleichen Namens. „Mein Beruf ist so abwechslungsreich wie kein anderer“, zitierte der Verwaltungschef die junge Weinbautechnikerin. Sie stehe auch für die Philosophie des schonenden Weinbaus. 2013 stieg Schneider in das Weingut Fitz-Schneider ihrer Eltern Erna und Ludwig ein und ist seit 2015 für den Keller verantwortlich. „Ich bin bei uns die Kellerassel“, sagte die 27-jährige lächelnd über sich selbst. In diesem Jahr gewann sie in Breisach am Rhein den internationalen Grauburgunderpreis, den das „Plenum Naturgarten Kaiserstuhl“ ausgeschrieben hatte. Der Grauburgunder trocken, Ortswein, konnte sich in der seiner Kategorie „Trocken, ohne Holz, maximal 13,0 Volumenprozent Alkohol“ durchsetzen. Ein Erfolg, mit dem niemand aus der Familie gerechnet hatte. „Christine Schneider ist ein Paradebeispiel für den Übergang von der einen in die andere Generation“, lobte Olaf Gouasé. Eine Herzensangelegenheit sind für den seit 24 Jahren amtierenden Bürgermeister die Feuerwehren in den Gemeinden der VG. „Wir verfügen über 430 Feuerwehrfrauen und -männer, das ist eine beeindruckende Zahl.“ Grund genug für ihn, stellvertretend für alle „Spritzenmänner“ die Wehrführer auf die Bühne zu bitten. Das Motto des Altdorfer Wehrführers Kai Hammann „Unsere Freizeit für eure Sicherheit“ zeige deutlich, mit welch großem Engagement die Frauen und Männer ihre Arbeit leisten. Gouasé lobte die Zusammenarbeit mit der Wehrleitung. Mit Bernd Sturn, Andy Haag und Frank Grünagel diskutiere er auch manchmal recht heftig, aber immer sachbezogen. „Dann schaffen wir es auch, dass gemeinsam Erarbeitete tatsächlich haushaltstechnisch abzudecken“, merkte Gouasé an. Begrüßt wurden die Weinprinzessinnen aus Burrweiler, Edenkoben, Edesheim, Rhodt, Roschbach, Venningen und Weyher. „Ihr alle sorgt mit eurem lockeren sympathischen Auftreten dafür, dass der Wein von der Südlichen Wienstraße und der VG Edenkoben als Genuss- und Kulturgut über die eigenen Grenzen hinaus bekannt ist.“ „Schön, dass es heute nicht mehr so heiß ist wie in den vergangenen Wochen“, sagte Gouasé. „Aber mir wurde schon von der ersten Ortbeigeordneten gesagt, dass dies das typische Altdorfer Wetter ist“, zitierte Gouasé Renate Litty-Bierle. Sein Dank ging an die örtlichen Winzer, die Tropfen aus ihren Kellern zum Ausschank brachten, sowie an die Landfrauen, die mit ihrer Vorsitzenden Sigrid Schüßler an der Spitze für die kulinarische Versorgung verantwortlich zeichneten. Besonders dankte Gouasé Inge Treichel. Seine Vorzimmerdame habe den Treff, der im Vorfeld immer eine große logistische Leistung verlange, einmal mehr hervorragend vorbereitet. Musikalisch umrahmt wurde die kurzweilige Veranstaltung vom Frauensingkreis Altdorf mit Dirigentin Inge Vonnieda, vom MGV Altdorf unter der Leitung von Mario Althen. Die „irischen Segenswünsche“ von Markus Pytlik brachten beide Chöre zu Gehör. Ein gemütliches Beisammensein schloss sich an.

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