Ingenheim
Test-Ampeln auf stark befahrener B38: Das ist das Ergebnis
Die Ampeln waren im Sommer testweise in Höhe der Sparkasse aufgestellt worden, um den Fußgängern die Überquerung der Straße zu erleichtern. Da es sich bei der Hauptstraße und der Bergzabener Straße, in die sie an der Kurve übergeht, um die Bundesstraße 38 handelt, sind sie Teil der Verkehrsachse zwischen Landau und Bad Bergzabern beziehungsweise der elsässischen Stadt Weißenburg. Die Strecke ist dementsprechend stark befahren. Die letzte Zählung der Straßenbaubehörde des Landes ergab, dass dort täglich mehr als 7000 Verkehrsteilnehmer unterwegs sind.
Der Versuch, Fußgänger, dabei insbesondere Schulkinder, durch die Ampel besser zu schützen, ging auf die Initiative des früheren Ortschefs Dietmar Pfister zurück. Die Anlagen wurden nun nach der sechsmonatigen Versuchszeit abgebaut – und werden wohl nicht mehr benötigt, geschweige denn fest installiert.
Denn wie der Landesbetrieb Mobilität (LBM) auf Anfrage mitteilt, „lagen die Querungszahlen deutlich unter den Richtwerten“. In Spitzenzeiten – was laut LBM morgens bei gutem Wetter und an Schultagen war – hätten weniger als 20 Fußgänger die Ampel benutzt, um in Höhe der protestantischen Kirche auf die andere Straßenseite zu kommen. „Diese Werte liegen sehr deutlich unter den Mindestanforderungen für Fußgängerüberwege nach dem maßgebenden Regelwerk“, betont LBM-Dienststellenleiter Martin Schafft. Daher sei es nicht erforderlich, den Bau einer stationären und dauerhaften Anlage zu veranlassen.