Kreis Südliche Weinstraße Ratssplitter: Grundschule Wilgartswiesen gesichert, Streit wegen Sanierung

Gute Chancen für die Wilgartswiesener Grundschule sieht Verbandsbürgermeister Werner Kölsch, der die Prognosen für die Schülerzahlen der Grundschulen in der Verbandsgemeinde bekannt gab. In den kommenden fünf Jahren seien mit 62 oder 63 neuen Schülern in den Grundschulen Hauenstein, Hinterweidenthal und Wilgartswiesen zu rechnen. Wilgartswiesen wird sich bei 13 bis 16 Schulanfängern pro Jahr halten können. „Die Grundschule in Wilgartswiesen bleibt damit gesichert. Es fehlt nur noch das formelle Schreiben des Landes“, freute sich Kölsch. Aktuell hat die Schule 43 Schüler. Dachsanierung Streit gab es wegen der geplanten Dachsanierung für die Wilgartswieser Grundschule. Um an Fördermittel aus dem Kommunalen Investitionsprogramm 3.0 zu kommen, hat Kölsch die Sanierung beim Kreis mit Kosten von 170.000 Euro angemeldet. 147.000 Euro davon würden über Zuschüsse gedeckt. CDU-Fraktionschef Norbert Meyerer forderte vor der Zustimmung eine Klärung über die Eigentumsverhältnisse des Gebäudes, das noch im Besitz der Ortsgemeinde sei. Für den Fall einer Schließung der Schule hält Meyerer eine Rückzahlung der Investitionen durch die Gemeinde für angebracht. Ortschef Jürgen Brödel verwies auf eine laufende Ermittlung der Zahlen zu dem Schulgebäude. Wenn diese vorlägen, könne über einen Vertrag geredet werden, der die Besitzverhältnisse klärt. Sirenen Einstimmig angenommen wurde der Vorschlag der Verwaltung, wonach alle 15 Sirenen in der VG erhalten werden sollen, auch wenn sie nur noch per Hand einzeln eingeschaltet werden könnten. „Das ist das einzige Mittel, das seit Jahrzehnten wirklich funktioniert“, argumentierte Andreas Wilde (SPD). Wie die Sirenen künftig ausgelöst werden können, soll entschieden werden, wenn die Kreisverwaltung ihr Konzept für die Sirenen im Kreis vorgestellt hat. Mountainbike-Park Kölsch informierte über die Endrechnung zum Mountainbike-Park, der 307.000 Euro gekostet habe, wovon 242.000 Euro über einen Zuschuss gedeckt sind. Die VG Hauenstein müsse sich mit 8230 Euro beteiligen. Da bereits mehr Geld gezahlt worden sei, werde nun eine Rückerstattung fällig. Militärgelände Nicht akzeptabel ist für Kölsch die Antwort des rheinland-pfälzischen Umweltministeriums zum Rückbau des Militärgeländes Langerkopf. Die VG fordere weiter einen rückstandslosen Rückbau und eine Renaturierung. Deshalb habe er sich auch an das Biosphärenreservats-Komitee gewandt. Von dort habe er noch keine Rückmeldung. Kerosin Einstimmig votierte der Rat für eine Resolution gegen das Ablassen von Kerosin aus Flugzeugen über dem Pfälzerwald (wir berichteten).
