Maikammer Maikammer bekommt schnelles Internet
Das Unternehmen beginnt zunächst mit der Planung der Bauarbeiten, von der Festlegung des Standorts für den Glasfaserhauptverteiler bis zur Vorbereitung des Tiefbaus. Vom Hauptverteiler aus werden die Glasfaserleitungen bis ins Haus verlegt. Alle Haushalte, die einen Vertrag unterzeichnet haben, will die Deutsche Glasfaser vorab über die einzelnen Schritte informieren und mit ihnen die Details zu ihren Hausanschlüssen klären.
Ortsbürgermeister Karl Schäfer (CDU) dankte allen Bürgern, die mit einem Vertragsabschluss die Anschlussquote gesichert haben: „Wir haben damit in unserem Ort die einmalige Chance genutzt, unsere digitale Infrastruktur zukunftsfähig auszubauen.“ Auch wenn man derzeit mit der Leistungsstärke des vorhandenen Internetanschlusses auskomme, könne dies schon bald nicht mehr der Fall sein. Dies gelte insbesondere für die Arztpraxen, das Gewerbe und die Weinbaubetriebe. Die Corona-Krise mit Homeoffice und Videokonferenzen, die Kontaktsicherung der Schulen zu ihren Schülern über Onlineveranstaltungen hätten deutlich vor Augen geführt, wie wichtig eine optimale Internetverbindung sei. Schäfer warb aber auch um Verständnis für Bürger, die für sich keinen Bedarf gesehen hätten: „Die Tür für einen jederzeitigen Anschluss an das Glasfasernetz bleibt ihnen aber immer offen.“
In St. Martin war mit über 40 Prozent die Quote bereits im August 2021 erreicht worden. In Kirrweiler wurde die Anzahl der erforderlichen Verträge nicht erreicht, so die Deutsche Glasfaser: Somit finde hier vorerst kein Ausbau durch das Unternehmen statt. Das Unternehmen hatte dort die Frist bis Ende Mai verlängert.