Kreis Südliche Weinstraße Kommentar: Für die Katz

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Ist die Hundesteuer noch zeitgemäß? Warum gibt es keine

Steuer für andere Haustiere? Diese Fragen müssen erlaubt sein.

Die Hundesteuer, die als sogenannte Luxussteuer von Friedrich Wilhelm II. 1810 eingeführt wurde, ist eine Gemeindesteuer, keine sogenannte Aufwandssteuer. Während manchen die Steuersätze gar nicht hoch genug sein können, halten andere sie nicht mehr für zeitgemäß, zumal sie in Europa nur noch in Deutschland, Österreich und der Schweiz erhoben werden. 1979 wurde die Hundesteuer im Nachbarland Frankreich wieder abgeschafft, bei den Briten 1987. Wer meint, dass die daraus resultierenden Einnahmen für das Reinigen der Straßen von Hundekot bestimmt sind, irrt. Das Geld fließt in den Etattopf. Es gibt keine Gewissheit, dass davon beispielsweise Behälter für Kotbeutel bezahlt werden. Dass es auch ohne Hundesteuer geht, zeigt die Gemeinde Eschborn. Die Begründung dort: Der bürokratische Aufwand ist höher als die Einnahme. Hundehaltung kann heute nicht mehr als „Luxus“ gesehen werden, was noch bei Einführung der Steuerart als Argument galt. Hunde sind heute Sozialpartner und ständige Begleiter des Menschen. Und: Warum gibt es eigentlich keine Katzen- oder Vogelsteuer?

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