Kommentar
Kasse ist kein Makel

Seien wir ehrlich. Zwei Jahre mit digitalem Zahlungsverkehr haben den Anbietern von Dienstleistungen Wege zu Einsparungen und Serviceverbesserungen eröffnet. Von diesen profitieren nun mehrheitlich Kunden wie die Gäste des Badeparks. Doch noch gibt es auch genügend Verlierer. Zum Beispiel Schulkinder ohne Handy, die nach dem Unterricht noch schnell ins Wasser hüpfen möchten. Oder jene, die aus sozialen oder Verständnisgründen kein Smartphone besitzen oder ausreichend bedienen können. Nicht nur für diese Gruppen zumindest noch eine Bargeldkasse anzubieten, würde weder einen Makel für die digitale Stadt, noch eine ungesunde Explosion der Personalkosten bedeuten. Nur ein Zeichen, dass wirklich jeder und jederzeit im Badepark willkommen ist.
