Edesheim Investition in E-Ladesäule vorsätzlich verzögert?

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Eine alternative Nutzung der Räume im Obergeschoss der Edesheimer Gemeindehalle war in der jüngsten Gemeinderatssitzung sehr wohl Thema. Das stellt die CDU-Fraktion in einer Stellungnahme klar.

Das bestätigt auch Ortschefin Sigrid Schwedhelm-Schreiner (FWG) auf Anfrage. Wegen eines Missverständnisses war sie irrtümlich mit den Worten wiedergegeben worden, dass das Thema Jugendraum nicht besprochen worden sei, als es um die Ausschreibung der Hausmeister-Stelle inklusive der Räume im Obergeschoss der Gemeindehalle als Wohnung ging.

Wie die CDU-Fraktion ergänzend anmerkt, wurde in der Debatte ihr Antrag abgelehnt, die Hausmeister-Stelle zunächst für circa ein Jahr ohne Wohnungsbindung zu vergeben, um sowohl anderweitige Nutzungsmöglichkeiten und -bedarfe als auch die Funktionsfähigkeit des „in allen anderen Ortsgemeinden üblichen Hausmeister-Modells (ohne Wohnungsbindung)“ zu prüfen.

Kritik wegen abgelehnten E-Ladesäulen

Darüber hinaus möchten die Christdemokraten klarstellen, dass in Sachen Schnellladesäule für Elektrofahrzeuge nicht die gestiegenen Kosten als eigentliche Gründe angeführt werden können, weshalb deren Anschaffung mehrheitlich abgelehnt wurde. Zumal sie nicht nachvollziehen können, wie man „wegen ein paar Tausend Euro Kostensteigerung leichtfertig auf einen Zuschuss von mehr als 107.000 Euro und somit auf eine notwendige Verbesserung der Ladeinfrastruktur verzichtet“. 173.900 Euro waren für das Projekt in den Haushalt eingestellt.

In der Sitzung sei auch darauf hingewiesen worden, dass das Projekt nicht mehr in diesem Jahr fertiggestellt werden könnte, um die Fördermittel abrufen zu können. Aus Sicht der CDU-Fraktion war ein „ungeliebtes Thema“ verzögert worden, um es nahezu fünf Monate nach der Zuschussbewilligung mit dem Hinweis auf Zeitknappheit abzumoderieren. Darauf angesprochen, sagt Schwedhelm-Schreiner, dass das Thema mehrmals auf der Tagesordnung war. So sei auch eine Rentabilitätsprüfung für die Standorte veranlasst worden. Davon abgesehen weist sie auf bestehende Ladesäulen (am Einkaufsmarkt) und künftige Standorte (am Veltenplatz) hin.

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