Offenbach Glasfaser: Wartezeit nach Zwangspause hat ein Ende
Nach einer dreimonatigen Unterbrechung läuft der Glasfaser-Ausbau in Offenbach wieder. Darüber informiert Ortsbürgermeister Simon Wingerter (FWG). Man sei positiv überrascht gewesen, als es vor Kurzem hieß, dass ein anderes Tiefbauunternehmen das Projekt fortsetzen werde. Der bisherige Kooperationspartner der Deutschen Glasfaser GmbH, der für Offenbach zugewiesen war, konnte die Arbeiten nicht zu Ende führen. Gemeint ist die Soli-Infratechnik GmbH, die im Sommer Insolvenz angemeldet hat. Im Juni zog sie sich deshalb aus Offenbach zurück. Damals war noch unklar, wann es weitergehen werde. Seit Kurzem ist das Unternehmen Libra am Werk, und wie Wingerter mitbekommt, wird mit Hochdruck gearbeitet. Mehrere Kolonnen der neuen Firma seien im Ort im Einsatz, etwa in der Mozartstraße und im Malerviertel. Ziel des Breitbandausbaus ist, Bürger künftig mit einer schnelleren und stabilen Internetversorgung zu versorgen. „Aktuell finden Arbeiten im gesamten Access-Netz statt. Das heißt, Libra baut Leerrohre in den Gehwegen und realisiert Hausanschlüsse“, informiert die Pressestelle der Deutschen Glasfaser. Das Einblasen der Glasfaserkabel und die Aktivierung finde statt, sobald die Anbindung des Ortes erfolgt sei. „Diese ist abhängig von der Fertigstellung einer ausstehenden Backbonestrecke in Bellheim.“. Als sogenannte Backbones, zu Deutsch Rückgrat, bezeichnet man leistungsstarke Kernnetze, auf denen das Internet basiert. Diese Basisnetze verbinden die einzelnen Teilnetze der Regionen. „Hier warten wir auf die ausstehende Genehmigung der Verbandsgemeinde“, teilt der Unternehmenssprecher mit.